Raum für Gemeinde zählt 80 Zuhörer beim Benefizkonzert im Gemeindehaus

Chor kann auch schwedisch

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Die Diel(S)ingers begeistern mit einem breitgefächerten Repertoire im Dielinger Gemeindehaus.

Dielingen - Von Heidrun Mühlke. Wenn Dielingens Vorzeigechor, die Diel(S)ingers, sein Konzertversprechen einlöst, kann sich wohl jeder Veranstalter glücklich schätzen. Jetzt hatte der Verein Raum für Gemeinde zum Chorkonzert eingeladen, und trotz besten Frühsommerwetters füllte sich das Dielinger Gemeindehaus zusehends. „Dieser Chor zieht immer“, freute sich Norbert Voigt, zweiter Vorsitzender von Raum für Gemeinde und zählte gut 80 Zuhörer.

Unter der musikalischen Leitung von Sabrina Stutzky hatte der Chor für das Benefizkonzert zu Gunsten des Gemeindehauses ein breitgefächertes Repertoire zusammengestellt.

Schlager, Evergreens und Ohrwürmer ließen Sänger im ersten Konzertteil erklingen. Gute Unterhaltung garantierte der Chor mit „Mein kleiner grüner Kaktus“ von den Comedian Harmonists genauso wie mit „Alles nur geklaut“ von den Prinzen oder einem „Küß mich, halt mich, lieb mich“ aus dem vertonten Märchen „Drei Nüsse für Achenbrödel“. Auch Drafi Deutschers Gassenhauer „Marmor, Stein und Eisen bricht“ gehörten zum Repertoire.

Mit einem Medley des im zurückliegenden Jahr verstorbenen Udo Jürgens endetet die erste Konzerthälfte und der Chor lud mit dem Hit „Aber bitte mit Sahne“ zum Kuchen- und Tortenbüffet in der Pause.

„Etliche Dielinger Frauen unterstützen uns mit ihren herrlich-köstlichen Backkreationen“, freute sich Vorsitzender Voigt über die Spenden des Backwerks, dessen Erlös ebenso wie alle Spenden des Nachmittags in die Kassen zum Erhalt des Gemeindehauses flossen.

Mit zahlreichen Titeln aus Film und Musical setzten die Diel(S)ingers das Programm fort. Anspruchsvoll sangen sie die Hits weltberühmter Interpreten und zeigten, dass auch englischsprachige Songs, wie „Time of my life“ zu ihrem musikalischen Bestand gehören. „Gabriellas Song“, aus dem Film „Wie im Himmel“ intonierten die Sänger sogar in schwedischer Sprache. Für Gänsehaut-Feeling sorgt stets „Hallelujah“ von Leonard Cohen.

Klar, dass am Ende lautstark eine Zugabe vom Auditorium gefordert wurde. Mit großer Hingabe sang der Chor zum Abschluss „We are the world“ und die Sänger freuten sich, dass sich am Ende der Spendentopf gut füllte.

Nach 2004 war es für die Diel(S)ingers das zweite Benefizkonzert für das Dielinger Gemeindehaus.

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