Rahdens Freie Wähler stellen Anträge

Wochenmarkt verlegen, Verträglichkeit prüfen

Beliebte Einkaufsmöglichkeit: Die FWG Rahden beantragt eine Verlegung des Wochenmarktes in die (dann für den Verkehr gesperrte) Gerichtsstraße. Archivfoto: Pröpper
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Beliebte Einkaufsmöglichkeit: Die FWG Rahden beantragt eine Verlegung des Wochenmarktes in die (dann für den Verkehr gesperrte) Gerichtsstraße. Archivfoto: Pröpper

Rahden - Zwei Anträge der Rahdener FWG-Fraktion erreichten jetzt das Rahdener Rathaus. Die Freien Wähler beantragen, den Wochenmarkt vom Ortgies-Parkplatz in die Gerichtsstraße – von der Stadtsparkasse bis zum Glindower Platz – zu verlegen. Weiterhin wünschen sie einen veränderten Umgang mit Bauvoranfragen großer Geschäfte und beantragen eine Studie, was Discounter-Erweiterungen für den Einzelhandel Rahdens bedeuten würden.

Die angedachte Markt-Verlegung sieht Fraktionsvorsitze Gundel Schmidt-Tschech in Verbindung mit der Umgestaltung des Kirchenvorplatzes. Die Verlegung „hätte zur Folge, dass, wenn der Parkplatz hinter der Stadtsparkasse in dem Zusammenhang auch umgestaltet würde, die Parkplätze vor Ortgies, auf denen jetzt der Wochenmarkt abgehalten wird, weiterhin als Parkplätze auch während der Umbauphase zur Verfügung stehen“, schreibt die FWG.

Gerade bei der sich dann abzeichnenden Parkplatzknappheit wäre die Markt-Verlegung in die Gerichtsstraße ihrer Ansicht nach „eine gute Ausweichmöglichkeit“. „Der Straßenabschnitt müsste dann von 7 Uhr bis 13 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Ein solches Beispiel, das dort gut funktioniert, gibt es in Wildeshausen“, so Schmidt-Tschech.

Aldi und Lidl planen eine Erweiterung ihrer Märkte in Rahden (wir berichteten). „Wir weisen darauf hin, dass die Verwaltung, bevor solch wichtige Vorhaben aufgrund des geltenden Bebauungsplanes abgelehnt werden, diese Vorhaben zumindest dem Bauausschuss zur Beratung vorgelegt werden sollten“, erklärt die FWG.

Es könne schließlich sein, dass der jetzige Rat den Bebauungsplan ändern und die Grundbucheintragung löschen wolle. In den vergangenen acht Jahren könnte sich die Meinung zu den Märkten an der Eisenbahnstraße dahingehend geändert haben, dass man eine Vergrößerung der Verkaufsfläche als „Verbesserung der Attraktivität unserer Stadt unbedingt haben möchte“. „Es kommen auch mehr auswärtige Käufer, die dann auch die Läden in der Innenstadt aufsuchen.“ Eine höhere Besucherfrequenz belebt nach Ansicht der FWG die gesamte Stadt.

„Wir beantragen daher, zunächst eine Verträglichkeitsstudie in Auftrag zu geben, in der geprüft wird, wie sich eine Erweiterung der Verkaufsfläche von zur Zeit 1000 Quadratmeter auf 1200 Quadratmeter mit dem Einzelhandel in der Ortsmitte verträgt“, so Fraktionsvorsitzende Schmidt-Tschech.

kap

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