Rahdener Hotel Westfalenhof gehört jetzt zur Initiative „Westfälisch genießen“

Regionale Küche macht Appetit auf Heimat

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Die Plakette der Initiative „Westfälisch genießen“ finden Besucher des Westfalenhofs in Rahden ab sofort. Über die regionale Esskultur freuen sich (v.l.) Andreas Grillemeier, Harald Peters, Rainer Benk und Friedrich-Wilhelm Krüger.

Rahden - Wahre Hochgenüsse erlebten die Gäste bei der Aufnahme des Westfalenhofs in die Liste der Betriebe, die sich für die regionale Esskultur engagieren. Das gastronomische Gütesiegel „Westfälisch genießen“ erhielt Geschäftsführer Rainer Benk am Dienstag von Friedrich-Wilhelm Krüger und Harald Peters von der gleichnamigen Initiative.

Diese will „Appetit auf Heimat“ machen, erklärte Krüger beim Auftaktempfang im Restaurant Rupert, zu dem rund 40 Gäste und Partner aus der Gastronomie und dem politischen sowie wirtschaftlichen Bereich gekommen waren. Für ihn bedeute das handfestes Essen, bei dem alte Traditionen neu und kreativ interpretiert werden. Zudem sollten die Zutaten regional sein, unterstrich der Geschäftsführer der Initiative, die vor 25 Jahren ins Leben gerufen wurde. Die Verantwortlichen wollen dadurch den Fokus auf heimische Produkte lenken, erinnerte Krüger.

Die Küchenchefs Oliver Fissenewert und Ronald van Zalk stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass das Siegel für den Westfalenhof seine Berechtigung hat: Die Gäste kamen nach einem Mühlencocktail und kleinen Häppchen in den Genuss einer Wildkraftbrühe aus der Westfälischen Wildkammer Pr. Ströhen mit Hirschrohfleischröllchen und Hirschsalami-Chips als Vorspeise und beim Hauptgang von verschiedenen Lammspezialitäten mit Pilzgemüse von der Rahdener Pilzfarm. Den süßen Abschluss bildete ein Mohn-Marzipaneis auf einem Quark-Griesflammerie an hausgemachtem Holunderbeerschnaps.

Bislang sei der Norden Westfalens noch nicht vertreten gewesen, doch als 29. Haus auf der Liste von „Westfälisch genießen“ schließt das Vier-Sterne-Hotel diese Lücke. Krüger erinnerte sich an einen Besuch in Rahden vor drei Jahren, als der Westfalenhof noch eine asiatisch ausgerichtete Küche gehabt habe, berichtete er den Gästen. Doch inzwischen spiegele sich der Name der Gastronomie auch in den wechselnden Menüangeboten wieder, lobte Krüger.

„Wir sind froh und stolz, zur Initiative zu gehören“, bedankte sich Rainer Benk für das Gütesiegel. „Unsere Gäste sollen sehen, dass hier der Name Programm ist“, sagte der Geschäftsführer. Doch es geht nicht nur um das ovale Schild als Hinweis für den Gast, sondern auch um den Austausch der Gastronomen untereinander, machte Friedrich-Wilhelm Krüger deutlich. In Workshops und regelmäßigen Treffen könnten die Gastronomen sich über die westfälische Küche austauschen.

abo

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