Rahdener Feuerwehr ehrt verdiente Kameraden für ihr Engagement / Früher mit der Forke zum Löscheinsatz

Mitglieder halten dem Löschzug seit 270 Jahren die Treue

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Wehrführer Mark Ruhnau (4.v.r.), Zugführer Carsten Kunter (2.v.l.) sowie seine Stellvertreter Marcus Pansing (l.) und Marco Dieckröger (3.v.r.) freuten sich, mit Werner Meier und Reinhard Windhorst (3. + 4. v.l.) sowie Heinrich Ortgies (2.v.r.) und Heinrich Windhorst (r.) gleich vier Jubilare für ihre Wehrtreue auszeichnen zu können.

Rahden - Engagement und Treue sind für den Erfolg und Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehren von hoher Bedeutung. Für ihre Feuerwehrzugehörigkeit wurden beim Löschzug Rahden gleich fünf Kameraden ausgezeichnet. Gemeinsam bringen sie es auf 270 Jahre.

Thomas Möller und Reinhard Windhorst erhielten von Wehrführer Mark Ruhnau das silberne Ehrenzeichen des Verbandes der Feuerwehren NRW für 40 Dienstjahre. Werner Meier brachte es bereits auf ein halbes Jahrhundert. 1994 ausgezeichnet mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber 1994 und 2004 in Gold hält Meier bereits seit vielen Jahren der Ehrenabteilung die Treue.

Eine ganz besondere Ehrung für jeweils 70 Jahre Wehrtreue nahmen Heinrich Windhorst und Heinrich Ortgies in Empfang. „Diese Ehrung konnten wir in diesem Jahr erstmalig in der Stadt Rahden vergeben – in den Löschzügen Rahden sowie der Löschgruppe Wehe“, so der Wehrführer. „Ihnen gebührt allerhöchste Anerkennung, da sie sich bis heute immer noch für die Feuerwehr interessieren und in der Ehrenabteilung engagieren.“

Unterbrandmeister Heinrich Ortgies trat unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg im November 1945 mit 17 Jahren in den Löschzug Rahden ein, leistete bis 1988 aktiven Dienst. „Das war zu dieser Zeit sicherlich deutlich schwerer als heute, wenn denn wieder einmal ein Heu- oder Strohboden mit der Forke abgeräumt werden musste“, meinte Ruhnau. 1988 wechselte Ortgies dann in die Ehrenabteilung.

Mit der Ehrung von Hauptbrandmeister Heinrich Windhorst ereilte die Windhorst-Familie nach Reinhard Windhorst gleich die zweite Ehrung. Windhorst Senior trat bereits im April 1945 mit erst 14,5 Jahren in den Löschzug ein. „Eigentlich hätte er dort in der Jugendfeuerwehr anfangen müssen, aber zu der Zeit war man ja froh über jeden, der anpackt“, so Ruhnau. Sein Engagement für die Wehr führte ihn nicht nur bis zum Zugführer, sondern auch als stellvertretender Stadtbrandmeister der Stadt Rahden war sein Einsatz unermüdlich. Seit 1987 ist er in der Ehrenabteilung.

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