Präventionsrat sammelt bei öffentlicher Versammlung Ideen / Weitere „Kümmerer“ gesucht

Diskussionen über „Leih-Opas“ und Integration

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Laut Dr. Wolfgang Adam (r.) hat der Präventionsrat bereits einiges erreicht. Horst-Wilhelm Bruhn (l.) findet, dass die Helfer ihre Arbeit häufiger kundtun sollten.

Rahden - Diskussionen nahmen bei der öffentlichen Mitgliederversammlung des Präventionsrates Rahden nun breiten Raum ein. Themen waren unter anderem „Leih-Opas“, Seniorenarbeit, der nächste JuKi-Tag sowie Integration und Asyl. Über die Ergebnisse berichtet Dr. Wolfgang Adam, Vorsitzender des Präventionsrates, nun in einer Pressemitteilung.

Über „Leih-Opas“ und Seniorenarbeit diskutierten Ulrike Kokemor, Hildegart Seliger, Michael Reifenscheid, Wolfgang Adam und Bürgermeister Bernd Hachmann. Sie fanden die Idee gut, mit einer Vortragsveranstaltung, zum Beispiel zum Thema „Wie kann man sein Leben im Alter sinnvoll gestalten?“ zu starten. Das Thema „Leih-Oma“ und „Leih-Opa“ sollte auf Machbarkeit und Rechtssicherheit abgeklärt werden. Auch Motivation von Ehrenamt im Alter war ein Punkt.

Susanne Schiller, Vanessa Hermeling, Cornelia Griebel, Ute und Herbert Rasfeld, Tina Koehler und Anne-Meike Südmeyer berieten über den nächsten JuKi- Tag im Jahr 2017. Auch Ideen zu weiteren Veranstaltungen der Elterngruppe wurden ausgetauscht.

Am Arbeitstisch Integration/Asyl sammelten Heike Wilhelm, Hanna Wahle, Hannelore Kühnen, Anne Mahdi, Helga Filbert und Karin Tommack neue Ideen, um mehr „Kümmerer“ zu gewinnen. Außerdem überlegten sie, ob ein größerer Begegnungstag am World Refugee Day veranstaltet werden soll. Auch Förderung von Sport und die Vernetzung von Multi-Kulti-Kochen erörterten sie.

Abschließend befanden die Ratsmitglieder Horst-Wilhelm Bruhn und Gundel Schmid-Tschech, dass der Präventionsrat seine Arbeit häufiger im Rat oder in Ausschüssen kundtun sollte.

Außerdem blickte der Präventionsrat auf zahlreiche Veranstaltungen des abgelaufenen Vereinsjahres zurück – darunter der vierte JuKi-Tag, der laut dem Präventionsrat mit circa 500 Besuchern ein voller Erfolg war, oder die Trainings und Vorträge der Eltern-Arbeitsgruppe. Die Suchthilfe-Fortbildung „Rahden MOVED“ mit Stadtjugendpflegerin Vanessa Hermeling gilt schon seit Jahren als Dauerbrenner. Der ADHS-Elternkursus für die Begleitung von „schwierigen Kindern“ werde zudem gut angenommen und auch im Herbst wieder angeboten.

Des Weiteren gibt es laut Mitteilung derzeit 35 Lesepaten, die ehrenamtlich in Grundschulen, Kindergärten und in die Sekundarschule gehen. Da einige altersbedingte Abgänge bei den Lesepaten vorhanden sind, werden nach den Sommerferien neue gesucht. Ein Ausbildungskursus sei demnächst geplant, versprachen Helga Filbert als Organisatorin und Logopädin Susanne Schiller. „Vorzeigeprojekt“ ist laut Wolfgang Adam insbesondere der Arbeitskreis Integration/Asyl. Er weist darauf hin, dass dieser nach wie vor weitere „Kümmerer“ braucht.

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