Polizei stoppt Rahdener nach 150 Metern

Betrunkener Fahrer kommt nicht weit

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Mediengruppe Kreiszeitung

Rahden - Ein 31-jähriger Rahdener gab nun vor dem Amtsgericht Rahden zu, betrunken Mofa gefahren zu sein. Eine Fahrt, bei der er nicht weit kam: Schon nach etwa 150 Metern wurde er von der Polizei gestoppt.

Der Rahdener hatte sich laut Anklage an einem Morgen im Mai vergangenen Jahres mit 1,56 Promille auf sein Mofa gesetzt und auf den Weg Richtung Innenstadt gemacht. Kaum hatte er seine Hofeinfahrt verlassen, wurde er von einer Polizeistreife kontrolliert.

Einer der Beamten war als Zeuge geladen. Dass er und sein Kollege den Angeklagten gestoppt haben, war ihm zufolge kein Zufall: „Mehrere Dosen Bier haben aus seiner Tasche geguckt“, erklärte der Polizist.

Der Angeklagte ließ sich bei der Verhandlung mit seinem Geständnis Zeit. Erst als der Polizist gegen ihn ausgesagt hatte, kurz vor Schluss der Beweisaufnahme, äußerte er sich zu den Vorwürfen: „Es ist schlecht gelaufen. Ich habe aus meinen Fehler gelernt – das wird nie wieder passieren“, versicherte er.

Es stehe fest, dass der Angeklagte gefahren ist und alkoholisiert war, sagte die Staatsanwältin. Der 31-Jährige sei „leichtsinnig“ auf sein Mofa gestiegen. Sie forderte eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 15 Euro und eine Führerscheinsperrfrist von einem Jahr. Da der Angeklagte auch ohne Führerschein noch Mofa fahren dürfte, plädierte sie zudem für drei Monate komplettes Fahrverbot. Das Urteil von Richter Schebitz deckte sich mit den Forderungen der Staatsanwältin.

ks

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