Parteimitglieder wollen in Gruppen Lösungen zu bislang ungelösten Problemen finden / Von Wirtschaft bis Integration

Christdemokraten machen sich Gedanken um Rahden

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Bei der Winterklausur bildeten die Christdemokraten Gruppen, in denen Lösungen erarbeitet werden sollen.

Rahden - Nachdem sich Rat, Verwaltung und engagierte Bürger im vergangenen Jahr mit dem Wirtschaftswegekonzept der Stadt beschäftigt hatten, nahmen sich die Christdemokraten diesem Problem an. Bei ihrer Winterklausur-Tagung setzten sich die Parteimitglieder laut einer Mitteilung mit diversen Fragestellungen auseinander.

Während der Tagung der Rahdener CDU Fraktion stand Martin Irgang von der Landwirtschaftskammer NRW den Fraktionsmitgliedern Rede und Antwort. Über die Notwendigkeit, die Straßen im gesamten Stadtgebiet in einem vernünftigen Zustand zu erhalten, waren sich alle Anwesenden einig. Wie immer bestehe nun das Problem in der Frage einer möglichst gerechten Verteilung der erforderlichen Mittel. Ein Wirtschaftswegeverband, der ähnlich wie der „Wasserverband Große Aue“ seine Beiträge auf Anlieger und Flächeneigentümer verteilt, war ein Lösungsansatz, den die Christdemokraten diskutierten. Allerdings gebe es zur Zeit noch keine rechtlich verlässliche Grundlage.

Den zweiten Tag nutzten die Christdemokraten zur aktiven Arbeit. In vier Arbeitsgruppen sollen laut Mitteilung künftig die Weichen der Fraktionsarbeit gestellt werden. „Wir sind uns als größte Fraktion im Rat unsere Verantwortung bewusst. Die CDU hat immer auch unangenehme Themen angepackt“, fasst Fraktionschefin Bianca Winkelmann zusammen. „Nach dem sehr intensiven Bürgermeisterwahlkampf geht nun das politische Alltagsgeschäft wieder los.“

Eine Gruppe um Heiko Ahrens will sich mit dem Thema Haushalt und Konsolidierungsmaßnahmen bis 2020 beschäftigen. Christian Krüger und Ulla Thielemann sind Sprecher der Gruppe „Schule, Familie und Integration“. Von einem Rahdener Rollstuhlfahrer gebe es das Angebot zu einer gemeinsamen Erkundung der Innenstadt, informiert die CDU. Sobald es wärmer wird, wollen die Mitglieder davon Gebrauch machen den Grundstein für mehr Barrierfreiheit legen.

Auch die Parteimitglieder und die Werbung um Nachwuchs stehen im Fokus der Gruppenarbeit. „Wie schaffen wir es, junge Menschen für die politische Arbeit zu begeistern?“, fragen sich die Rahdener Christdemokraten. Mit diesem Aufgabenfeld beschäftigt sich eine Gruppe um Anette Streich und Bianca Winkelmann.

Die Stadt als Wirtschaftsstandort zu stärken ist das Ziel der Arbeitsgruppe „Wirtschaft, Handel, Wohnen und Bauen“. Der Gruppe um Guido Peitsmeier sei es wichtig, Investoren positive Signale zu senden. Auch mit der Situation des Einzelhandels vor Ort beschäftigt sich die Gruppe.

Diese und andere noch ungelöste Probleme gelte es nun in den nächsten Wochen und Monaten aktiv anzugehen, teilt die CDU mit.

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