911 Besucher kommen zum ersten Aktionstag

Ostermarkt mit reichlich Wind und Regen

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Vor dem Schafstall liegt das Holz, mit dem in den nächsten Tagen der Zaun im hinteren Bereich ausgebessert werden soll.

Rahden - Mit insgesamt 911 Besuchern am Ostermontag wurden die Erwartungen von Lena Meyer deutlich übertroffen. Denn das Wetter sei nicht gerade ideal gewesen für den ersten Aktionstag auf dem Museumshof in Rahden, so die Tourismusbeauftragte der Stadt. Dass trotz Wind und später auch Regen so viele Gäste zum Freilichtmuseum strömten, stimmte die Verantwortlichen und ehrenamtlichen Helfer zufrieden.

Im Vergleich zu den Vorjahren liegen die Besucherzahlen des Ostermarktes diesmal im Durchschnitt. So weiß Lena Meyer: „Im vergangenen Jahr war das Wetter super und da kamen dann auch 1 400 Gäste. Aber wir hatten auch schonmal unter 600 Besucher.“ Mit dem Wetter steht und fällt also das Treiben auf dem Museumshof. Denn auch am Ostermontag war nach dem heftigen Schauer am späten Nachmittag Schluss. „Danach kamen kaum noch Besucher und wir haben die Stände vorzeitig eingeräumt“, sagte Meyer gestern auf Nachfrage.

Nachdem einige Händler schon am Morgen kurzfristig abgesagt hatten, gab es keine weiteren Vorfälle, die den Verlauf des Ostermarktes gestört hätten. Allerdings mussten laut Meyer als Museumshofleiterin einige Autos von der Wiese, die als Parkplatz genutzt wird, geholt werden. „Gerade im hinteren Bereich zum Wald war der Boden sehr matschig und die Wagen haben sich festgefahren“, berichtete Meyer.

Froh ist sie, dass das Totholz aus den großen Bäumen bereits entfernt worden war. So ging von diesem Bereich keinerlei Gefahr für die Besucher aus. Neben dem Schau-Pflügen, Soleiern und altem Handwerkszeug konnten die Besucher auch Schafe beobachten. Seit Karfreitag weiden die Tiere von Schäfer Norbert Möller aus Varl auf der Wiese vor der Burgruine.

Zuvor hatte Hausmeister Willi Gutjar den Zaun ausgebessert – „seine erste Amtshandlung“, so Meyer. Neben dem Schafstall stapelt sich nun aber noch mehr Holz, denn auch die Einzäunung der hinteren Weiden muss noch gewechselt werden. „Mit dem morschen Holz werden wir dann heizen“, erklärte Meyer zum weiteren Vorgehen.

abo

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