Rahdener Stadtfest sorgt mit abgespecktem Programm für Kritik

Es war nicht alles schlecht

Malermeister Detlef Beerhorst (hinten 2.v.l.) und seine Kollegen pflegen den alten Brauch „Der Chef gibt einen aus“.  - Foto: Schubert

Rahden - Von Melanie Russ. Recht abgespeckt kam das Rahdener Stadtfest am vergangenen Wochenende daher. Nur zwei Bühnen mit zum Teil überschaubarem Programm, nur ein einziges kleines Fahrgeschäft – manch ein Besucher beklagte, dass das Stadtfest schon mal mehr zu bieten hatten. Allerdings war nicht alles nur schlecht. Am Freitagabend startete das Fest mit dem durchaus namhaften Top-Act Marquess, am Sonntag ließen die Tonleiterspatzen, die Rahdener Tanzgruppen und das Falcon Regiment das Stadtfest stimmungsvoll ausklingen, und an den Straßen der Innenstadt boten die Stände leckere Stärkungen feil.

Bei angenehm warmer Temperatur machte das Toben im Plastikball nicht nur Tim Spaß.

Dass dieses Mal an der Marktschänke das Kinderkarussell fehlte, begründete Stadtfest-Veranstalter Karl-Wilhelm Bruns damit, damit dass der Betreiber seinen Vertrag nicht zurückgeschickt hatte, der Breakdancer rentiere sich nicht und für einen Autoscooter fehle der Platz. Während vor der Hauptbühne auf dem Ortgies-Parkplatz meistens ordentlich Betrieb herrschte, war das Duo Acoutic Friends – am Sonntagnachmittag einziger Act auf der kleinen Bühne an der Weher Straße – etwas auf verlorenem Posten. Zum Auftakt am Freitagabend hatte die Gruppe Marquess aus Hannover ihrem Publikum eine gute Stunde eingeheizt. Gespielt wurden ältere Lieder wie „Vayamos Companeros“ oder „El Temperamento“, aber auch neue Songs aus dem Anfang Juni veröffentlichten Album „Sol y Soul“ gaben der aus Bad Oeynhausen stammende Sänger Sascha Pierro und seine Band zum Besten. Die Bühne auf dem Ortgies Parkplatz war gut besucht, wenngleich nicht so gut wie in den Vorjahren.

Rahdener Stadtfest

Wie es mit dem Stadtfest weitergeht, darüber wird in den kommenden Wochen und Monaten zu reden sein. Bürgermeister Bert Honsel hatte bei seinem ersten Fassanstich am Freitagabend bereits gesagt, dass Gutes auf die Beine gestellt worden sei, nach dem Fest gelte es dann, darüber nachzudenken, wie man es verbessern könne.

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