Neujahrsempfang der Rahdener Ortsvereine / Schepsmeier sieht neue Möglichkeiten

Donzelmann und Breuer: 50 Jahre in der SPD

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Achim Post (rote Krawatte) mit den Geehrten der vier SPD-Ortsvereine.

Wehe - Erfreut über die große Resonanz zeigten sich am Sonnabend die Vorsitzenden der vier SPD-Ortsvereine aus Rahden im Weher Gasthaus Schwettmann. Horst-Wilhelm Bruhn übernahm die Begrüßung der weit mehr als 50 Gäste. Seinen Bericht aus Berlin hielt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Achim Post.

Neben der Finanz- , Wirtschafts-, und Außenpolitik ging es auch um die Finanzausstattung der Länder und der Kommunen. Post stellte sich auch den Fragen der Gäste zu Themen wie der Rente mit 63, den Auswirkungen des demografischen Wandels oder auch im Zusammenhang mit der Energiepolitik.

Als Vertreter des SPD-Unterbezirkes zeigte sich Achim Post zufrieden mit den jüngsten Wahlergebnissen im Mühlenkreis, der im Land- und Bundestag jetzt wieder mit drei Abgeordneten vertreten ist. Das Ergebnis der Landratswahl sei dabei besonders erwähnenswert. Dr. Ralf Niermann sei hier ein sehr eindrucksvolles Ergebnis gelungen.

Rahdens SPD-Fraktionsvorsitzender Friedrich Schepsmeier begann seine Rede mit einer für die SPD „guten Nachricht“. Nämlich, dass Rahden einen neuen Bürgermeister bekommt. Der Weher ist zuversichtlich, dass der gemeinsame Kandidat von SPD, FWG, FDP und Grünen eine sehr gute Chance haben wird, weil er sich als sehr kompetent und führungserfahren erweisen werde.

Überhaupt, so Schepsmeier, hätten sich seit der jüngsten Kommunalwahl erfreulicherweise neue Möglichkeiten erschlossen. Das Thema Tonnenheider Hähnchenmastställe – eine Gefährdung der Schule und der Schüler muss hier nach Ansicht der SPD unbedingt ausgeschlossen werden –, die städtische Finanzlage sowie Wirtschaftsförderung und Schulpolitik spielten in Schepsmeiers Bericht weitere Rollen.

Bei der angegriffenen Finanzlage der Stadt Rahden müssten auch die Pflichtleistungen betrachtet werden, so der Fraktionsvorsitzende. Gemeinsam mit den anderen Ratsfraktionen müsse man auch nach Kompromissen suchen und könne dabei unpopuläre Beschlüsse nicht grundsätzlich ausschließen.

Im Kreistagsbericht von Günter Meyer ging es um den Kreishaushalt, die Abfallbeseitigung im Zusammenhang mit der Deponie Pohlsche Heide in Hille, die Arztversorgung und auch um die Chancen, die sich aus der eventuell möglichen Beteiligung am Leader-Programm ergeben.

Günter Meyer, Horst-Wilhelm Bruhn und Claus-Dieter Brüning nahmen dann die Ehrung der langjährigen Mitglieder vor.

Geehrt wurden für ihre zehnjährige SPD-Mitgliedschaft Heino Kruse, Matthias Lippold, Alexander Milstein und Stefan Meyer. Seit 25 Jahren haben Mechthild Rose und Hartwig Meier ihr Parteibuch, seit 30 Hans Viermann und seit 40 Gerhard Eikenhorst, Wilma Bolte, Helmut Schreiner, Dieter Langhorst und Reinhard Gehrke.

Stolze 50 Jahre gehören Friedhelm Donzelmann und Wilhelm Breuer den Sozialdemokraten an.

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