Gymnasium putzt sich raus

Neue Plätze zum Schaukeln, Chillen und Lernen

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Abheben: Auf den neuen Schaukeln auf dem Schulgelände können Schüler zwischen den Schulstunden gut abschalten und sich bewegen.

Rahden - Hausaufgaben erledigen, lernen oder einfach nur Freunde treffen und chillen – dazu laden die frisch renovierten Aufenthaltsräume für die Oberstufe des Gymnasiums Rahden ein. Die Umgestaltung haben einige Schüler selbst in die Hand genommen.

Die Gymnasiasten haben Möbel ausgewählt, Farb-Eimer geschleppt und Wände gestrichen. „Bis auf Geldausgeben haben wir eigentlich fast alles gemacht“, erzählt Malte Lüttermann von der Schülervertretung. Die Stadt Rahden zahlte Möbel, Farbe und Co.. Für die Aufenthaltsräume machte sie 17 000 Euro locker. Weitere 6 000 Euro sind in Beton-Sitzgruppen und einen massiven Stehtisch für den Außenbereich der Oberstufe geflossen.

Was gibt’s Neues? Und was muss man für die nächste Klausur wissen? Über diese und viele weitere Themen lässt sich in den neuen Aufenthaltsräumen gut diskutieren. Das Bild zeigt den größeren Raum.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In den Aufenthaltsräumen haben moderne Sitzgelegenheiten durchgesessene Sofas abgelöst. Die ausrangierten Möbel waren laut dem stellvertretenden Schulleiter Benno Schomaker nicht nur „gammelig“, sondern mussten auch wegen Brandschutz-Bestimmungen weichen. Die Wände sind jetzt in rot, grau, beige und weiß gehalten. An noch kahlen Stellen könnte sich der Kunst-Leistungskurs austoben, so ein Vorschlag der Schülervertretung.

„Das Endresultat ist schön“

Bürgermeister Dr. Bert Honsel (4.v.l.) und Hauptamtsleiter Werner Thielemann (3.v.l.) testen die neuen Sofas, die die Schüler – hier unter anderem Mitglieder der Schülervertretung – ausgesucht haben.

„Das Endresultat ist schön“, findet Jana Durnio. Auch sie ist Mitglied der Schülervertretung und hat mit angepackt, um etwas Bleibendes für „ihre“ Schule zu schaffen. Rahdens Bürgermeister Dr. Bert Honsel lobt das Engagement der Jugendlichen: „Es freut uns, dass die Schule mitgeholfen hat.“ Seit Februar waren die Schüler am Werkeln. Sie hoffen, dass durch die modernen Aufenthaltsräume für die Oberstufe die Mensa etwas entlastet wird. Laut der Schülervertretung und Benno Schomaker ist diese oft überfüllt – auch, weil sich ältere Schüler dort zum Reden und gemeinsamen Lernen treffen.

Schaukel-Sechseck dank Erlös vom Fest

Nicht nur für die Schüler der Oberstufe gibt es etwas Neues auf dem Rahdener Schulgelände. Vor allem die jüngeren Jahrgänge dürften sich über neue Reifen-Schaukeln, die in einem Sechseck angeordnet sind, freuen. Das Spielgerät wurde ausschließlich aus den Überschüssen des Schulfestes finanziert.

Besonders eingesetzt haben sich für die Neuanschaffung der ehemalige Schülersprecher Daniel Kretschmer sowie das Organisations-Team des Schulfestes. Diesem gehören Saskia Schmedecker, Verena Renner und Linda Rohlfing an.

ks

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