Neue Ladestation auf dem Ortgies-Parkplatz stößt bereits auf Interesse

E-Biker können in Rahden kostenlos auftanken

Freuen sich über die Ladestation für E-Bikes und die neuen stabilen Fahrradständer an der Gerichtsstraße (v.l.): Oliver Zierenberg, Ansprechpartner für Straßen- und Wegebau der Stadt Rahden, Geschäftsinhaber Hans-Günter Ortgies, Bürgermeister Bernd Hachmann und Ortsvorsteher Reinhard Warner.
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Freuen sich über die Ladestation für E-Bikes und die neuen stabilen Fahrradständer an der Gerichtsstraße (v.l.): Oliver Zierenberg, Ansprechpartner für Straßen- und Wegebau der Stadt Rahden, Geschäftsinhaber Hans-Günter Ortgies, Bürgermeister Bernd Hachmann und Ortsvorsteher Reinhard Warner.

Rahden - Von Katharina Schmidt. E-Bike-Fahrer können ihr Rad seit wenigen Tagen in Rahden kostenlos aufladen: Eine entsprechende Ladestation initiierte Ortgies-Inhaber Hans-Günter Ortgies auf dem Parkplatz vor seinem Geschäft an der Gerichtsstraße. Ein Angebot, dass ihm zufolge bereits in den ersten Tagen auf Interesse gestoßen ist: „Die Ladestation wurde schon oft genutzt“, so Ortgies.

Bei dem Vorhaben erhielt die Firma Ortgies von der Stadt Rahden und dem Energie-Konzern RWE Unterstützung. RWE steuerte die Technik bei, die Stadt pflasterte die nötige Fläche und stellte Fahrradständer auf. Das Geschäft wird künftig den Strom bereitstellen.

Die Ladestation soll laut Hans-Günter Ortgies dazu beitragen, Rahden attraktiver zu machen. Laut dem Geschäftsmann ist die Stadt bereits jetzt ein beliebtes Ziel für Radfahrer. Besucher würden teils von weit weg herkommen, um die Mühlenstraße entlang zu radeln oder den Museumshof anzusteuern, so seine Erfahrung.

Diesen Fahrradverkehr solle die E-Bike-Ladestation forcieren. Außerdem könnten Besucher laut Ortgies in der Innenstadt nicht nur die Energie ihrer Räder wieder auftanken, sondern auch ihre eigene. Zum Beispiel, in dem sie gemütlich einen Kaffee trinken, während sie ihr E-Bike aufladen.

An der Station können mehrere E-Bikes gleichzeitig geladen werden. Die mit Steckdosen bestückte Säule kann täglich von 6 bis 22 Uhr „angezapft“ werden.

„E-Bikes sind sehr im Kommen“, ist sich der Ortgies-Inhaber sicher. Er selbst hat ein solches Fahrrad mit Elektro-Antrieb. Damit ist er nicht der Einzige: Auch die Mitarbeiter der Stadt Rahden setzen bei ihrer Arbeit auf E-Bikes.

Elektro-Fahrräder sind laut RWE einfach zu fahren, führerschein- und versicherungsfrei. Das Prinzip der Hybrid-Räder: Sie werden mit Muskelkraft und Motor bewegt. Nur, wenn man in die Pedale tritt, lässt sich die Motorunterstützung per Tastendruck zuschalten und beschleunigt zügig bis 25 Stundenkilometer. Für noch mehr Tempo ist die eigene Muskelkraft gefragt. Beim Bremsen und Bergabfahren wird Strom gespeichert.

Die E-Bike-Ladestation ist nicht die erste „Tankstelle“, die das Unternehmen initiiert hat, erzählt Hans-Günter Ortgies. Vor circa 100 Jahren habe das Geschäft die erste Benzintankstelle der Stadt an der Gerichtsstraße angeregt. Damals sei der Kraftstoff noch mit Pferdegespannen aus Minden gebracht worden, erklärt der Inhaber. Heute existiert diese Tankstelle nicht mehr.

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