Nadine und Sven Hesemann eröffnen „Landhotel zum Grünen Kranze“

Ein Traum geht in Erfüllung

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Die Schmalger Traditionsfamilie erweitert Betrieb um gastronomisches Standbein: Willi Meyer (l.) und Helene Wöstehoff (3.v.l.), Udo und Anette Henke (2. und 4. v.l.), Veronika und Herbert Hesemann (4. und 3. v.r.) sowie Julia (2.v.r.) und Dominik Henke (r.) greifen dem jungen Hoteliersehepaar Nadine und Sven Hesemann im neuen Landhotel tatkräftig unter die Arme.

Schmalge - Mit Hochdruck wurde bis zuletzt gehämmert, gereinigt, eingerichtet und liebevoll dekoriert. Nach der Grundsteinlegung im September feierte das „Landhotel zum Grünen Kranze“ im Espelkamper Ortsteil Schmalge gestern Morgen seine Eröffnung.

Zahlreiche Gäste, darunter Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker, Rahdens Stadtvertreter Werner Thielemann, Rahdens Tourismusbeauftragte Lena Meyer, Schmalges Ortsvorsteherin Marlies Schröder und ihr Tonnenheider Pendant Hermann Schmidt sowie Christoph Barre von der Lübbecker Privatbauerei, kamen bereits am Morgen in den Genuss, sich von den komfortablen 21 Doppel- und zwei Einzelzimmern zu überzeugen, die auf drei Sterne-Niveau barrierefrei und allergikerfreundlich eingerichtet sind. Neben dem hellen Frühstücksraum zog auch der Biergarten auf der Terrasse die Blicke der Gäste auf sich.

Neben den Stadtvertretern, den am Bau beteiligten Handwerksbetrieben und treuen Wegbegleitern gingen auch Abordnungen heimischer Firmen auf Erkundungstour, um in Augenschein zu nehmen, wo sich zukünftig Geschäftspartner gut unterbringen lassen. Am Nachmittag durften dann alle Interessierten einen Blick hinter die Pforten des Drei-Sterne-Hotels werfen.

Hinter Nadine und Sven Hesemann liegt eine intensive Bauphase. Als Bauherren des Landhotels freuten sie sich nach all den Anstrengungen, dass der Startschuss endlich gefallen ist. „Die letzten Wochen waren äußerst turbulent. Ich hab gedacht, wir schaffen das nie, aber jetzt ist endlich alles fertig“, zeigte sich Jungunternehmerin Nadine Hesemann beim Empfang sichtlich bewegt, dass ihr Traum vom eigenen Hotel endlich wahr wurde. Die Familientradition, die vor 38 Jahren mit der Eröffnung des „Krug zum Grünen Kranze“ durch Hesemanns Großeltern Helene und Karl Wöstehoff begann und von Udo und Anette sowie Sohn Dominik Henke erfolgreich fortgesetzt wurde, fand gestern mit der Hotel-Eröffnung eine Erweiterung um ein neues Standbein.

Neben zahlreichen Gratulationen und Geschenken gab es bei den Einweihungsfeierlichkeiten viel Lob von allen Seiten. „Ihr habt Euer ganzes Herzblut in Euren Traum gesteckt, das ist unschwer zu erkennen“, freute sich Marlies Schröder. „Trotz der Brandkatastrophe im benachbarten Restaurant habt Ihr das in solch kurzer Zeit geschafft.“ Anfang April hatte ein Brand im „Krug zum Grünen Kranze“ das Tagesgeschäft bis auf weiteres zum Erliegen gebracht. Doch auch dieses solle jetzt nach und nach wieder anlaufen, ließ Gastronom Udo Henke verlauten. Ab Ende Mai stehe der Außer-Haus-Service wieder zur Verfügung, der Saalbetrieb solle ab August laufen. Die Wiedereröffnung der Gaststätte und des Restaurants habe man für November/Dezember ins Auge gefasst.

Ebenso wie Schmalges Ortsvorsteherin ließ auch Nadine Hesemann in ihrer Rede nicht außen vor, dass die Verwirklichung eines solchen Projektes Rückhalt und Einsatz aller Familienmitglieder erfordere und weiterhin erfordern werde.

„Es tut gut, soviel Zuspruch zu bekommen. Das zeigt, dass sich die Mühen der letzten Monate gelohnt haben“, so die junge Hotelchefin, die in den Planungen des Wagenfelder Architekten Wolfgang Russ ihren Traum verwirklicht sieht. Hesemann sprach insbesondere den am Bau beteiligten Unternehmen ihren Dank aus. Für die Umsetzung des Projektes habe man nicht in die Ferne schweifen müssen, sondern sei mit lokalen und regionalen Handwerkern sehr gut beraten gewesen.

Art

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