Miniforschertag an der Pr. Ströher Grundschule sorgt für Spannung

Zündende Ideen

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Lupen standen hoch im Kurs. Auch Bjarne, Lars, Jannis, Irem und Lasse waren von den Sprudelblasen fasziniert.

Pr. Ströhen - „Achtung! Das explodiert gleich!“ – Diese Vorwarnung experimentierfreudiger Zweitklässler am Eingang der Turnhalle der Pr. Ströher Grundschule ließ am Dienstag einen spannenden „Mini-Forschertag“ erwarten. Rund um das Thema „Sprudelgase“ hatten die Mädchen und Jungen Versuche vorbreitet, bei denen es nicht nur für sie selbst viel zu beobachten, zu entdecken und zu protokollieren gab. Denn zu Gast waren mit neun Vorschülern des örtlichen Kindergartens ihre zukünftigen Mitschüler, die die Experimente mit den jungen Forschern gemeinsam durchführten.

Die Sporthalle wurde hierfür kurzfristig zum Mini-Labor umfunktioniert. Zudem sorgte eine Bewegungslandschaft für Kurzweil zwischendurch. Ein Frühstück lieferte vorab eine grundlegende Stärkung.

„Da passiert was. Das Sprudelgas wirft Blasen!“, strahlt Irem über das ganze Gesicht und ist schnell wie die anderen Kinder wieder hinter ihrer Lupe verschwunden. An insgesamt acht Stationen konnten die Kinder beobachten, wie Sprudelgase blasen werfen, Druck machen, Platz brauchen und Bewegung erzeugen.

„Explodierende Filmdosen und Luftballons, die sich durch Sprudelgase selbst aufbliesen, waren unter den Experimenten die Highlights. Mit Luftballons, Sprudel- und Leitungswasser, Senfkörner, Rosinen, Gummibärchen, Erbsen und Holzperlen, Backpulver, Essig und leeren Filmdosen war die Liste des verwendeten Versuchsmaterials lang noch nicht vollständig.

Klassenlehrerin Jacqueline Dos Anjos, die erst seit Schuljahresanfang das Kollegium unterstützt, und dieses Projekt erstmalig leitete, zeigte sich vom Forscherdrang der jüngsten begeistert. „Es ist toll, wie motiviert alle sind, wenn sie ein wenig ‚aufgetaut’ sind. Dann entdecken die Kinder so unendlich viel“, so die Pädagogin, bevor sie mit vielen Fragen wieder von den Kindern vereinnahmt wurde.

Auftauen, spielerisch mit dem Schulleben auf Tuchfühlung gehen und merken, dass Schule Spaß machen und spannend sein kann – das ist der Grundgedanke der dem jährlich stattfindenden Projekt zu Grunde liegt. „So sollen im Vorfeld Ängste vor Neuem und dem Übertritt in die Schule gar nicht erst entstehen“, unterstrich auch Elke Bödeker vom Pr. Ströher Kindergarten, dass der Forschertag eine gute Veranstaltung sei, damit die Kinder sich bereits vor dem Schulwechsel kennenlernen.

Nicht nur in Klasse zwei, sondern in allen vier Jahrgangsstufen wird in der kommenden Woche noch einmal geforscht und experimentiert: Am letzten Schultag vor den Ferien, wenn Eltern und Großeltern zum Tag der offenen Klassentür eingeladen sind.

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