Mehr als 100 Schützen beteiligen sich am 50. Grenzpokalschießen in Tielge

Wagenfelder auf Siegeszug

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Nach fast sieben Stunden standen schließlich die Gewinner des 50. Grenzpokalschießens in Tielge fest, die sich nach der Pokalübergabe im Garten der Gaststätte Niermann versammelten.

Tielge - Von Anika Bokelmann. Am 1. Mai 1965 gab es in Tielge eine Premiere: Vor 50 Jahren trug der heimische Schützenverein zum ersten Mal das Grenzpokalschießen aus, das zu Beginn in Anlehnung an den Namen des Veranstaltungsortes bei der Gaststätte Siekmeier noch Grenzkrugpokalschießen hieß. Dieses Jahr blickten die Schützen zusammen mit den zum Wettbewerb angetretenen Gastvereinen und zahlreichen Gästen auf ein halbes Jahrzehnt nachbarschaftliche Verbundenheit zurück.

Natürlich schossen die Schützen dabei auch wieder um die begehrte Trophäe. Die Pokale aus der Mannschaftswertung gingen allesamt über die Landesgrenze nach Niedersachsen – an den Vorjahressieger Wagenfeld-Förlingen I (erster Platz), Wagenfeld-Haßlingen (Platz zwei) und Wagenfeld-Förlingen II (dritter Platz). Als bester Einzelschütze bewies Wilfried Spreen vom Schützenverein Oppenwehe eine ruhige Hand (wir berichteten).

Der Siegerehrung war ein langes und knappes Scheibenschießen auf dem Schießstand in Niermanns Gasthaus in Tielge vorausgegangen. Für die Standaufsicht zeichneten Eckhard Seeker und Michael Westerkamp verantwortlich. Heike Thielemann kümmerte sich später um die Auswertung der Listen.

Als Besonderheit anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Grenzpokals hatten die Tielger noch drei weitere Glastrophäen zu vergeben. Während die Pokale für die Mannschaftssieger und den besten Einzelschützen jährlich vom Gasthaus Niermann gestiftet werden, hatten das amtierende Tielger Schützenkönigspaar Helmut Grote und Karin Summann, die Firma Thielemann Metallbau sowie die Fahrschule Schiwek die Pokale für die Könige der Könige zur Verfügung gestellt. Diese traten gegeneinander an und ermittelten ihren Sieger: Janina Brockmann (Wagenfeld-Neustadt) verwies Pascal Meyrose (Oppenwehe) und Chris Weghorst (Wagenfeld-Förlingen) auf die Plätze.

Außerdem erhielt Wolfgang Schimmeck eine besondere Auszeichnung. Der Oppenweher Schütze ist seit den Anfängen des schießsportlichen Wettbewerbs unter den Nachbarvereinen dabei und erhielt für diese Treue nun eine Urkunde. Weitere Präsente gab es für die Teilnehmer des Hülsen-Schätzens, bei dem Thorsten Scheland (Wagenfeld-Haßlingen) mit 3600 nur 26 Hülsen zu wenig geschätzt hatte.

Tielges Vereinsvorsitzender Erwin Dubenhorst hatte zu Beginn des 50. Grenzpokalschießens einen Rückblick auf das vergangene halbe Jahrzehnt gehalten und dabei festgestellt, dass der Wettbewerb stets für Kameradschaft und Spaß gestanden habe – auch als 1987 die Gaststätte Niermann die Gastwirtschaft Siekermann als Austragungsort beerbt hatte. „Die Anzahl der Mannschaften ist stetig gestiegen“, erinnerte Dubenhorst, „und seit Jahren beteiligen sich mehr als 20 Teams und in der Summe mehr als 100 Schützen am Pokalschießen“.

Wer einen Einblick in die Historie des Grenzpokalschießens und dessen Sieger wünschte, bekam mit den Schautafeln im Saal die Möglichkeit die Entwicklung des Wettbewerbs zu verfolgen. Die Übersicht hatten Vereinschronist Ernst-August Niemann und Schriftführer Andre Müller zusammengestellt.

Für eine süße Stärkung hatten die Tielger Schützendamen im Vereinszelt im Garten der Gaststätte ein reichhaltiges Tortenbüfett vorbereitet. Für Herzhaftes sorgten Bernd und Barbara Schmidt. So wurde auch die Zeit während eines Stromausfalls während der Traditionsveranstaltung am Maifeiertag gut überbrückt.

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