Rahdener CDU-Fraktion am Kirchplatz

Mauer muss im Gesamtkontext betrachtet werden

„Selbstversuch“ der Rahdener CDU-Fraktion an der Mauer am Kirchplatz. - Foto: Winkelmann

Rahden - Der Tag der deutsche Einheit gebe jedes Jahr deutschlandweit Anlass zur Freude. Durch den Fall der Mauer sei endlich vereint worden, was zusammengehört, nämlich beide deutsche Staaten, schreibt die Rahdener Fraktionsvorsitzende Bianca Winkelmann.

Eine Mauer der besonderen Art habe in diesem Sommer die Gemüter viele Bürger in der Auestadt bewegt und auch vor den Rahdener Parteien nicht halt gemacht.

Einige Mitglieder der CDU-Ratsfraktion nutzten nun die letzen Sommertage, um auf der Mauer an der Eisdiele, die im Gegensatz zur großen Mauer der DDR eher bestehen bleiben soll, eine Portion Eis zu geniessen und sich vor Ort ein Bild von der Geamtsituation des Platzes zu machen.

Im Rahmen der Neugestaltung des Kirchplatzes sieht ein Entwurf des Planungsbüros um Marcel Adam aus Berlin vor, die Mauer zu entfernen. Das stößt einigen Rahdenern sauer auf. Auch niemandem in den Reihen der CDU sei sie im Wege, ganz im Gegenteil, so Winkelmann. Allerdings sollte aus Sicht der Christdemokraten der gesamte Platz mit all seinen Baustellen betrachtet werden, um dann zu entscheiden, in welcher Form und Größe die Mauer erhalten werden soll. 

Auch die Leerstände in den angrenzenden historischen Gebäuden müssen unbedingt intensiver diskutiert werden, um für das gesamte Areal, mitten im Herzen der Innstadt, eine moderne, ansprechende und finanzierbare Lösung zu finden, fordert die CDU.

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