An der Lemförder Straße soll sich was tun

Kleine Maßnahmen für mehr Sicherheit

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Gerd Steinkamp und Heike Wilhelm erläuterten vor Ort die Gefahrensituation an der Lemförder Straße.

Sielhorst - Den Zebrastreifen, den sich Sielhorster Bürger gewünscht hatten, wird es an der Lemförder Straße im Bereich des Springeldamms bekanntlich nicht geben, dennoch soll sich die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer dort verbessern. Bei einem Ortstermin wurden kürzlich mehrere kleinere Maßnahmen beschlossen. Gerd Steinkamp und Heike Wilhelm hatten sich dafür eingesetzt und per Unterschrift Unterstützung von 150 Sielhorstern bekommen. Soweit die Maßnahmen von der Stadt Rahden zu übernehmen sind, sicherte Ordnungsamtsleiter Uwe Trentelmann eine zeitnahe Umsetzung zu. Für einige Maßnahmen ist Landesbetrieb Straßen NRW zuständig.

Die Situation an der Einmündung Lemförder Straße/Springeldamm sei ihr gut bekannt, erzählt Wilhelm. Der Radweg an der Lemförder Straße verlaufe auf der Westseite. Wer aus Rahden kommend auf den Springeldamm abbiegen wolle, der müsse in die Kurve gucken und irgendwann entscheiden, ob die Straße überquert werden könne. Vom Gehweg und der Mittelinsel könne man nicht in die Kurve hinein- und damit auch herannahende Fahrzeuge nicht sehen, bemängelt sie.

Schlechte Sicht hätten auch die aus Richtung Oppenwehe kommenden Autofahrer, die bisher nicht vor der am Ausgang der Kurve liegenden Querung gewarnt würden, so Wilhelm und Steinkamp. Das soll sich laut Bezirksregierung bald ändern. Demnach wird an der Lemförder Straße in beide Fahrtrichtungen jeweils 200 Meter vor der Querung das Verkehrszeichen „Achtung Kinder“ durch „Achtung Fußgänger“ ersetzt, um die Verkehrsteilnehmer auch außerhalb der Schulzeiten zu sensibilisieren. In Fahrtrichtung Rahden wird außerdem das Schild „nach 200 m“ ergänzt, um auf die Lage hinter der Kurve hinzuweisen.

Außerdem soll im Scheitelpunkt der Kurve gegenüber dem Springeldamm der Bordstein abgesenkt werden, um die Querung zu erleichtern. An diesem Punkt sei die Kurve in beide Richtungen gut einsehbar, erläutern Steinkamp und Wilhelm. Ebenfalls angedacht ist eine Ertüchtigung und Verlängerung des Schotterwegs, der bis in Höhe des Eingangs zum Schulgarten als Radfahrstreifen markiert werden soll.

Damit Schulkinder auf den Querungshilfen von der Lemförder Straße aus besser zu sehen sind, werden die so genannten Schraffen unter den Verkehrsschildern entfernt und die Schilder zehn Zentimeter über dem Boden angebracht.

mer

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