Laienspielgruppe Schatulle probt „Titania und Oberon“ / Vorverkauf gestartet

Wo die Liebe hinfliegt

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Das Laienspieltheater Schatulle bereitet das Stück „Titania und Oberon“ vor, das im Dezember fünf Mal aufgeführt werden soll. Es erzählt davon, wie sich das Elfenmädchen Titania und der junge Troll kennenlernen und über die Vorurteile ihrer jeweiligen Verwandschaft anfreunden.

Rahden - Zwei Fabelwesen aus Shakespeares „Sommernachtstraum“ stehen im Mittelpunkt des nächsten Stücks der „Schatulle“. Ihre Namen: Titania und Oberon. Und so heißt auch die Komödie für die ganze Familie aus der Feder von Ingo Sachs, die die Darsteller der VHS-Laienschauspielgruppe zurzeit einstudieren. Vor wenigen Tagen hat der Vorverkauf begonnen.

Im Original des großen englischen Dramatikers sind Titania und Oberon ein Paar, wie es unterschiedlicher nicht sein könnte. Die stets auf Harmonie bedachte Elfe Titania herrscht über das Reich von Luft und Wasser. Oberon stammt aus dem Volk der Trolle, seine Elemente sind Feuer und Wasser. Aber wie passt das zusammen? Warum haben sie geheiratet? Wo haben sie sich kennen gelernt, wenn sie doch aus völlig verschiedenen Welten kommen? Genau davon handelt die Geschichte, die die „Schatulleure“ unter der Regie von Friedlind Thane auf die Bühne im Bahnhof Rahden bringen.

Darin sind beide noch Jugendliche und schlagen sich mit den üblichen Schwierigkeiten herum, wie sie auch menschliche Pubertierende plagen. Die Elfen, die von Königin Lucinda regiert werden, leben in den Tag hinein, lieben den Nektar und die Musik. Reichtum hingegen hat für sie keine Bedeutung. Den grobschlächtigen Trollen, die sie „Stinker“ nennen, gehen sie aus dem Weg. Die nicht besonders schlauen aber fleißigen Trolle ihrerseits haben so gar nichts für die vermeintlich gefährlichen und schrecklich faulen „Monstermotten“ übrig.

Als sich Oberon und Titania zufällig begegnen, stellen die Jugendlichen fest, dass sie sich eigentlich ganz nett finden und ihnen die Unterschiede nichts ausmachen.

Das Theaterstück, das für die ganze Familie geeignet ist, wartet mit witzigen Gestalten, farbenprächtigen Kostümen und humorvollen Dialogen auf. Es geht um Vorurteile und die Scheu vor dem Unbekannten. Es geht darum, dass vieles sich anders darstellt, wenn man aufeinander zugeht und einander etwas genauer betrachtet.

„Oberon und Titania“ wird aufgeführt im Bahnhof Rahden, Eisenbahnstraße 3, am Freitag, 4. Dezember, 18.05 Uhr, Sonnabend, 5. Dezember, 18.05 Uhr, Sonntag, 6. Dezember, 15.05 Uhr, Freitag, 11. Dezember, 18.05 Uhr und Sonnabend, 12. Dezember, 18.05 Uhr. Karten sind im Vorverkauf erhältlich in der Geschäftsstelle der Volkshochschule Lübbecker Land in Espelkamp, Wilhelm-Kern-Platz 4, Telefon 05772/97710 oder bei „Heimdecor von Behren“ in Rahden, Weller Straße 20, für zwölf Euro (ermäßigt zehn Euro), oder an der Abendkasse für 14 Euro (ermäßigt zwölf Euro).

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