Kinder backen im Rahmen der Rahdener Ferienspiele tierische Torten

Das kurze Leben eines Schoko-Bären

Teamarbeit: Die ehrenamtliche Betreuerin Anastasia Schmidt (Mitte) half den Kindern dabei, den Kuchenboden in die richtige Form zu bringen. Parallel wurde Sahne geschlagen. - Foto: Schmidt

Rahden - Sahne schlagen, Erdbeeren schnippeln und Tortenboden zurechtschneiden – am Montag ging es im Jugendcafé Rahden zu wie in einer Konditorei. Elf Kinder trafen sich dort zum „Backen ohne Backofen“, einer Ferienspiel-Aktion der städtischen Jugendförderung.

Auf dem Speiseplan standen „Schoko-Bären“. Dabei handelt es sich um Torten aus Schokoladen-Teig, Sahne und Früchten. Mit ein wenig Kreativität werden sie so dekoriert, dass sie wie braune Bären aussehen.

Bevor das eigentliche Backen losgehen konnte, mussten die Teilnehmer gemeinsam einkaufen. Um sich die Arbeit am Ofen zu sparen, wanderte unter anderem fertiger Tortenboden in den Einkaufswagen. Die Betreuerinnen Anastasia Schmidt und Vanessa Hermeling hatten stets ein Auge darauf, dass die jungen Bäcker ihr Budget nicht sprengen. Eine nicht allzu schwere Aufgabe – laut Hermeling waren sie äußerst sparsam.

Zurück im Jugendcafé auf dem Gelände des Schulzentrums ging es dann richtig los. Aus den eingekauften Zutaten entstand Schritt für Schritt eine ganze Familie von „Bären“, süß und mit cremiger Füllung.

Unter den Teilnehmern waren Lara Joyce und Meike aus Rahden. Zusammen kümmerten sie sich unter anderem darum, Strünke von Erdbeeren zu entfernen und die Früchte zu halbieren. Beide backen sehr gerne, erzählten sie nebenbei. Lara Joyce mag am liebsten Mini-Muffins, Meike bevorzugt saftige Brownies.

Schoko-Bären haben übrigens eine sehr kurze Lebenserwartung. Als sie fertig waren, wurden sie gleich wieder verputzt. - ks

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