Rahdener Weihnachtsmarkt erneut beliebter Anlaufpunkt für Start in die Adventszeit

Kirchplatzatmosphäre sorgt für besondere Träume

Freudig oder mit viel Respekt, aber immer mit großen und strahlenden Augen: Der Weihnachtsmann war an allen Tagen von den Kindern dicht umlagert. Für die Rahdener hatte er süße Päckchen dabei. - Fotos (3): Schubert

Rahden - „Es ist diese verträumte Kirchplatzatmosphäre, die dem Rahdener Weihnachtsmarkt eine ganz besondere Faszination verleiht.“ Das sagen Bruno und Irene Siebert, besser bekannt als „Brunos Drehorgeln“, die auf vielen Weihnachtsmärkten zu Hause sind. Wie sie sahen das scheinbar viele Weihnachtsmarktgänger.

Denn das Organisationsteam des dreitägigen großen Weihnachtsmarktes am ersten Adventswochenende zeigte sich mit dem Zulauf an allen Tagen sehr zufrieden. „Das Wetter hat gepasst, das Programm kam gut an“, resümierte Michael Windhorst von der „Dezemberträume“-AG. Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft im Gewerbebund sprach allen, die zum Gelingen der Träumereien beigetragen hatten, seinen großen Dank aus.

Nach dem Auftakt am Freitagabend (wir berichteten) füllte sich am zweiten Weihnachtsmarkt-Tag erneut das Areal rund um die St. Johanniskirche. Vor der Bühne herrschte bereits am Nachmittag dichtes Gedränge, als die Kinder vom Freestyle-Dance-Club (FDC) des TuSpo Rahden mit dem ersten Teil ihrer Christmasshow und tollen Choreografien beeindruckten. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter im Programm – mit weihnachtlichen Klängen der „Wesermusikanten“ sowie dem Gemeinschaftsauftritt der Kinderpartyband „Krawallo“ und des Rahdener Kindergartens „Sonnenstrahl“.

Am Nachmittag brachte Luftballonfee Gundi Möller mit ein bisschen Kreativität die Kinderaugen zum Strahlen. Natürlich wurde auch der Weihnachtsmann mit süßen Leckereien im Gepäck wieder sehnsüchtig erwartet und dicht umlagert. Der ein oder andere Wunschzettel wurde ehrfurchtsvoll übergeben und der Weihnachtsmann posierte gern in seinem roten Sessel vor dem Gotteshaus mit den Kleinen für ein Erinnerungsfoto.

Weihnachtliche Holzdekoration, Handgestricktes und Genähtes, Edelsteine, Kerzen und Kristalle sowie Weihnachtskekse zum Verschenken oder für den Eigenverzehr luden zum Stöbern ein. Auch für die Schüler der Realschule Rahden ist der Keksverkauf zur Finanzierung ihrer Englandfahrt bereits eine erfolgreiche Tradition. Nicht zuletzt die Glücksbälle fürs Schneeballrennen der Jugendfeuerwehr am dritten Advent sowie der erste lange Samstag des Einzelhandels verführten dazu, das Portemonnaie zu erleichtern.

Milde Temperaturen und Rabattaktionen

Am zweiten Marktabend wurden die Besucherströme mit jeder Stunde und zunehmender Dunkelheit dichter. Viele feierten zu dem etwas anderen Weihnachtssound des „Trio Infernale“ bei Glühwein, Eierpunsch oder alkoholfreien Getränken sowie deftigen und süßen Gaumenfreuden. Da hatte Angelika Knoop als neue Pächterin der Altstadtstuben alle Hände voll zu tun, denn es hielten nicht nur die Teilnehmer der Museumseisenbahn-Weihnachtsfahrt bei ihr Einkehr. Auch die beliebte Schneeschieber-Party wurde in dem Traditionslokal gefeiert.

Der Sonntag startete dann gestern Nachmittag mit dichtem Gedränge vor der Bühne, als der FDC traditionell den letzten „Dezembertraum“-Tag mit dem zweiten Teil seiner Show „FDC Rocks Christmas“ einläutete. Dabei luden die Tänzer auch das Publikum zum Mitmachen und Bewegen zu den modernen Weihnachtsliedern ein. Musikalische Beiträge leisteten zudem die Mitglieder der Bielefelder Band „Graffitti“.

Und dank diverser Rabattaktionen der heimischen Einzelhändler und der milden Temperaturen gestaltete sich der Weihnachtseinkauf sicherlich viel leichter. Zur Belohnung kehrten die Besucher dann auf den Kirchplatz zurück und genossen die Atmosphäre.

Weihnachtsmarkt in Rahden

Wer nach den „Dezemberträumen“ noch nicht genug von Advent hat, bekommt ab morgen auf dem Glindower Platz die Gelegenheit für einen Weihnachtsmarktbesuch. Dort wird vier Wochen lang Kulinarisches geboten, um einen Abend in Geselligkeit zu erleben. - Art / abo

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