Kinderturntag in Rahden sorgt mit Bewegungslandschaft für viel Spaß

Beim Toben einfach nur mal Kind sein

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Die vielfältigen Klettermöglichkeiten und Bewegungsspiele des Stadtsportverbands kamen bei den Kindern gut an.

Rahden - Es war eine sportliche Herausforderung, die einfach Spaß machte. Das stellten schon die jüngsten Besucher fest, die am Sonntag die große Bewegungslandschaft in der Turnhalle des Rahdener Gymnasiums schnell für sich eroberten. Der Kinderturntag, den der Stadtsportverband Rahden mit den örtlichen Vereinen organisiert, wurde erneut ein toller Erfolg.

Schnell füllte sich am Sonntagmorgen die Sporthalle mit Jungen und Mädchen im Alter bis fünf Jahren. „Bewegung ist schon im Kleinkindalter äußerst wichtig, denn so erlangen Kinder ein besseres räumliches Verständnis. Zudem stärkt das Ausprobieren von Neuem wie hier im Bewegungsparcours das Selbstvertrauen“, so Breitensportwartin Conny Ahrens, die für die Gesamtleitung verantwortlich zeichnete.

„Die Entwicklung des Gehirns, Motorik, Koordination und Konzentrationsfähigkeit werden gefördert. Von der positiven Bedeutung der Bewegung an sich ganz zu schweigen“, so Ahrens weiter. Sie selbst habe als Kind über das Kinderturnen ihre Liebe zum Sport entdeckt. „Diese Erfahrung möchte ich vielen Mädchen und Jungen weitergeben.“ Unterstützt wurde Ahrens von einem rund 20-köpfigen Team, bestehend aus Übungsleitern der Sportvereine aus Rahden, Wehe, Varl, Tonnenheide und Pr. Ströhen, den FSJ-lerinnen des Stadtsportverbandes sowie sieben Absolventinnen des derzeit laufenden Gruppenhelfer-Lehrganges I.

Die Bewegungslandschaft mit insgesamt 16 Stationen dürfte keine Wünsche offen gelassen haben. Ob die zahlreichen Krabbel- und Klettermöglichkeiten, die große Mattenschaukel oder die Geräte des Spielmobils – langweilig wurde es den kleinen Sportlern, die tatkräftig von Eltern und Großeltern unterstützt wurden, in den zwei Stunden nicht. Einmal mehr war das große Trampolin ein besonderes Highlight. Es machte einfach Spaß, den Nachwuchs bei seiner sportlichen Entdeckungsreise zu beobachten. Zwischendurch standen für eine kleine Stärkung Getränke und frische Waffeln bereit.

„Es ist einfach klasse“, so Andrej Bechstedt, der erstmalig mit seinem zweijährigen Sohn John dabei war. „Wer einmal hier war, möchte immer wieder hin“, bestätigte Mutter Christina Bohnhorst-Wiegmann, die in den vergangenen Jahren schon einige ihrer Sprösslinge durch die Veranstaltung begleitet hatte.

Viele der kleinen Sportler sind bereits in den Vereinen im Kinderturnen aktiv. „Diejenigen, die es noch nicht sind, kommen vielleicht nun auf den Geschmack“, so Ahrens zum Ziel der Veranstaltung. Auch von den Kindern im Grundschulalter, die sich ab dem Mittag in einem altersgerecht für sie abgeänderten Parcours auspowern durften, waren viele „Wiederholungstäter“. Auch sie genossen das Angebot vom Geräteturnen bis zum Tanzen sichtlich.

Rund 100 Kinder ließen die jüngste Auflage des Turntags erneut zu einem Erfolg werden. „Hier sind Kinder einfach nur Kinder, die zusammen turnen und spielen – gleich welcher Herkunft“, freute sich Heidrun Schwengel, die sich im Präventionsrat der Stadt Rahden engagiert.

Sie begleitete am Sonntag eine armenische Flüchtlingsfamilie, die mit ihren fünf Kindern in der Auestadt untergekommen ist. „Da ist so eine Veranstaltung für die Kinder mehr als optimal.“ Shirin (4) und Raouschen (6) konnten sich kaum von der großen Mattenschaukel trennen, in der sie strahlend mit anderen Kindern durch die Luft schwangen.

Art

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