Technischer Defekt eines Gefrierschranks

Keller nach Schwelbrand total verqualmt

Rahden - In Rahden hat es am Donnerstag gebrannt. Um 20.36 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnhaus an der Straße Ahlfeld gerufen. Dort waren die Bewohner auf eine Rauchentwicklung aus dem Keller des Hauses aufmerksam geworden, berichtet Rahdens Feuerwehrsprecher Andreas Berg. Die Hausbewohner schalteten seinem Bericht zufolge „geistesgegenwärtig den Strom ab, verließen den Keller und riefen den Notruf“. Sie blieben daher unverletzt.

Als die Besatzung der Löschfahrzeuge sowie des Einsatzleitwagens vom Löschzug Rahden und der Löschgruppe Tonnenheide am Ahlfeld ankam, war der komplette Keller stark verqualmt. Der Rauch kam aus Richtung des Gefrierschranks. Einsatzleiter Carsten Kunter schickte einen Trupp mit Atemschutzgeräten und einem C-Rohr über die Außentreppe in den Keller. Der Angriffstrupp löschte den Schwelbrand des Gefrierschranks. Anschließend lüfteten die Feuerwehrmänner den Keller und untersuchten die Räume mit einer Wärmebildkamera. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet.

„Aufgrund des frühen Entdeckens des Schwelbrands konnte erheblicher Schaden vermieden werden“, bilanziert Berg. Als Brandursache gehen die Feuerwehrkräfte von einem technischen Defekt aus. Den Schaden schätzen sie auf rund 2700 Euro.

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