Teilnehmerrekord beim Weher Sportfest 

Jung und Alt im Handballfieber

Der Pool lieferte den Handballern am Sonntag eine willkommene Abkühlung. Beim Familientag des Weher Sportfests herrschten hohe Temperaturen und eine ebenso aufgeheizte Stimmung. - Fotos: Bokelmann

Wehe - Ein sehr erfolgreiches Handball-Turnier-Wochenende liegt hinter dem TuS Schwarz-Weiß Wehe. Drei Tage lang erlebten Zuschauer, Trainer und Sportler im Rahmen des Sportfestes spannende Begegnungen auf dem Beachplatz und auf den kleinen Rasenfeldern. Am Sonntag rundete der Familientag das sportliche Spektakel mit diversen Angeboten ab.

Handball unter freiem Himmel: Hier kämpfen die Spieler des NSM-Nettelstedt gegen die Eintracht Oberlübbe.

Am Freitag hatten die A-Mädels den Turnierreigen eröffnet. Bis in die späten Abendstunden dauerten die Spiele und so kam die Flutlichtanlage auf dem Beachplatz wieder einmal zum Einsatz. Die Sandfelder hatte der Weher Sportverein vor sechs Jahren angelegt. Seitdem nutzen die Handballer regelmäßig die Möglichkeit, ihr Spiel nach draußen zu verlagern. Wegen der Players-Party, bei der Gäste und Sportler ausgelassen feierten, ging es nach einer kurzen Nacht am Samstagmorgen für die weibliche B-Jugend weiter. Mit dem Verlauf der sich anschließenden Turniere der Herren und Damen war Armin Hensel vollauf zufrieden. Der Weher Handball-Trainer berichtete von 13 Damen-Teams sowie zehn Herrenmannschaften. „Die Beachhandball-Runde läuft immer super“, erinnerte er sich in seinem Fazit an die Vorjahre.

Daher gibt es Hensel zufolge auch Überlegungen, das Sportfest im nächsten Jahr noch größer aufzuziehen. „Wir könnten eine Zeltstadt aufbauen, damit mehr Mannschaften antreten können“, meinte Hensel mit Blick auf die Wege, die einige Teams für die Turniere in Kauf genommen hatten. Am Sonnabend fand sich eine Mannschaft aus Bremen unter den Spielern, am Sonntag hatten wohl die Bielefelder die weiteste Anreise. Das Sportfest ist also mittlerweile bis über die Grenzen des Mühlenkreises hinaus bekannt, so die Weher Handballer zufrieden.

Über das gesamte Wochenende begrüßten die heimischen Sportler 65 Mannschaften, die auf dem Beachplatz um den Sieg kämpften. Weitere 25 Teams traten auf den angrenzenden Rasenfeldern gegeneinander an. „Damit haben wir die Teilnehmerzahl nochmal gesteigert“, freute sich Armin Hensel am letzten Tag. Am Sonntag stand das Weher Sportfest dann ganz im Zeichen der Familie. Die Nachwuchshandballer der D- und E-Jugend spielten auf dem Sportplatz. Die C-Jugend trug ihre Partien parallel auf dem Beachplatz aus.

Besucheransturm am Familientag

Neben den Handball-Spielen, die das Geschehen an allen Festtagen prägten, gab es weitere Aktionen, die den Sportplatz in ein kleines Volksfest verwandelten. Während aus den Lautsprechern laute Musik erklang, tobten Kinder auf der Hüpfburg herum oder suchten sich aus dem Angebot des Spielmobils vom Rahdener Stadtsportverband Geräte, mit denen sie über das Gelände liefen. Auch ein Menschen-Kicker weckte das Interesse der Besucher, die in Strömen zum Sportplatz kamen – entlang der umliegenden Straßen war kaum noch ein Parkplatz zu bekommen.

Gute Stimmung beim Sportfest in Wehe

Wer es weniger sportlich angehen lassen wollte, hatte im Festzelt die Möglichkeit, süße Köstlichkeiten vom Tortenbüfett zu probieren. Erfrischung gab es in Form von Eis und kühlen Getränken, die bei Jung und Alt reichlich nachgefragt waren.

Aufgrund der hohen Temperaturen am Sonntag und den rar gesäten Schattenplätzen auf dem Weher Sportgelände war zudem der Pool ein beliebter Anlaufpunkt. Nach ihren Spielen sprangen die Jugendlichen auch schonmal in kompletter Montur ins kühle Nass, das dank einer Strohballen-Folien-Konstruktion zum Angebot gehörte. „Die Organisation hat super geklappt“, lobte Armin Hensel das Team, in dessen Hände er die Verantwortung für das Sportfest gelegt hatte. „Ich habe mich in diesem Jahr bewusst ein wenig zurückgehalten und den Jüngeren die Entscheidungen fällen lassen“, erklärte Hensel abschließend. 

abo

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