Rahdener Schüler messen sich bei zdi-Roboterwettbewerb in Bielefeld mit Gegnern

Jugendliche entdecken Technik mit viel Spaß

Die „Robot Racer“ von der Freiherr-vom-Stein-Realschule aus Rahden belegten im Regionalentscheid den zweiten Platz und verpassten damit nur knapp den Einzug ins Finale des zdi-Roboterwettbewerbs in Mülheim. - Foto: zdi

Bielefeld /Rahden - Technik ist nicht nur trocken und rein theoretisch. Der Umgang mit Elektroden, Strom und Co. kann auch Spaß machen, stellten einige Schüler nun wieder einmal fest und lieferten beim Regionalentscheid des zdi-Roboterwettbewerbs den Beweis dafür. Auch Schüler aus Rahden waren wie bereits in den Vorjahren unter den Teilnehmern.

Insgesamt zwölf Schülerteams trafen sich in der vergangenen Woche an der Fachhochschule in Bielefeld zum zehnten von insgesamt 15 Regionalausscheidungen des diesjährigen zdi-Roboterwettbewerbs, der von der Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen, dem projekt Zukunft durch Innovation.NRW (kurz: zdi), veranstaltet wird.

In der Kategorie Robot-Game hatten die Teilnehmer mit ihren selbstgebauten und selbstprogrammierten Lego- Mindstorm-Robotern in einer vorgegebenen Zeit einen Parcours zu absolvieren, heißt es in einer Mitteilung zu der Veranstaltung, zu der auch Schüler aus Rahden fuhren, um sich mit anderen Teams im Wettstreit zu messen,

Das Motto lautete „Wege ins Studium und in den Beruf“. Dabei waren mit den Robotern symbolisch auf einer Spielmatte elf vorgegebene Aufgaben zu lösen. Dazu gehörte unter anderem, mit dem Roboter ein Schülerlabor anzufahren und dort zu experimentieren, das Online-Angebot Studifinder des NRW-Wissenschaftsministeriums zu nutzen, ein Uni-Sommercamp zu besuchen, sich bei der Arbeitsagentur über technisch oder naturwissenschaftlich orientierte Berufsmöglichkeiten zu informieren, einen BAföG-Antrag abzugeben oder an einer Woche zur Studienorientierung teilzunehmen.

Für das Finale, das am Sonnabend, 25. Juni, in Mülheim ausgetragen wird, qualifizierte sich am Ende das Team „Fanta 6“ vom Widukind-Gymnasium aus Enger. Mit dem zweiten Platz mussten sich die Realschüler aus Rahden geschlagen geben. Das Team „Rahdener Roboter Racer“ hatte seine Roboter aber ebenso gut im Griff und lieferte eine ansehnliche Leistung ab. Dafür gab es Anerkennung und Lob von den betreuenden Lehrkräften, die ihre Schützlinge zu dem spannenden Wettbewerb begleitet hatten.

Ebenfalls aus Rahden angereist waren die Teilnehmer der zweiten Gruppe der Freiherr-vom-Stein-Realschule, die sich den Namen „Die Robots“ gegeben hatten. Sie landeteten auf dem dritten Platz des Siegertreppchens. Auf dem vierten Platz folgten Schüler aus Ostbevern vor den Jungen und Mädchen des Rahdener Gymnasiums. Das Team „Unprogrammiert“ lag somit im internen Vergleich vor der Gruppe „Team 64“, die in Bielefeld den siebten Platz auf der Liste der insgesamt zwölf teilnehmenden Teams landete. 

abo

Mehr zum Thema:

Abgeordnete dürfen deutsche Soldaten in Konya besuchen

Abgeordnete dürfen deutsche Soldaten in Konya besuchen

Merkel, Trump und Co. beim G7-Gipfel auf Sizilien: Die Bilder

Merkel, Trump und Co. beim G7-Gipfel auf Sizilien: Die Bilder

Mit kurzer Hose ins Büro? Zehn Outfit-Fails im Sommer

Mit kurzer Hose ins Büro? Zehn Outfit-Fails im Sommer

Edel, sexy, elegant: So präsentierten sich die Stars bei der amfAR-Gala 

Edel, sexy, elegant: So präsentierten sich die Stars bei der amfAR-Gala 

Kommentare