Internetausbau läuft schneller als geplant

Vectoring-Technik startet zum 4. Januar

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Ende Juli hatte der damalige Bürgermeister Bernd Hachmann den symbolischen Spatenstich für den Internetausbau in Rahden gemacht. Zum 4. Januar soll die neue Technik starten. Archivfoto: Schmidt

Rahden - Früher als ursprünglich gedacht, können rund 6100 Haushalte und Firmen im Vorwahlbereich 05771 in Rahden schneller im Internet surfen. Wie Bauamtsleiter Dieter Drunagel nun verkündet, soll die sogenannte Vectoring-Technik bereits zum 4. Januar freigeschaltet werden. Dann sind Downloads bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich, bei Uploads vervierfacht sich das derzeitige Tempo auf maximal 40 MBit/s. „Wir sind gespannt, welche Geschwindigkeiten durch das Breitbandnetz letztlich tatsächlich erreicht werden“, sagt Drunagel zur VDSL-Technik.

Die Telekom biete die entsprechenden Verträge bereits in den Rahdener Geschäften an, so Drunagel weiter. Der erste Spatenstich für die Optimierung der Internetanbindung hatte Ende Juli stattgefunden. In den vergangenen Monaten wurden rund 18 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Das kostet rund 70000 Euro pro Kilometer. Von dem jüngsten Ausbau profitieren laut dem Internetanbieter die Rahdener Kernstadt sowie die Ortschaften Kleinendorf, Tonnenheide, Wehe, Varl und Sielhorst.

Aber auch für Pr. Ströhen und Tielge laufen seit einiger Zeit Gespräche, um die Ortschaften in Sachen Internet nicht auf der Strecke zu lassen. Dort will der Anbieter Hugo gemeinsam mit der RWE für schnellere Internetverbindungen sorgen. „Wir werden zudem mit den Nachbarkommunen sprechen“, erklärt Dieter Drunagel. So sei es eventuell möglich, die Außenbereiche der Ortschaften über Uchte (Landkreis Nienburg) zu versorgen.

Insgesamt zeigt sich die Verwaltung der Stadt Rahden zufrieden mit ihren Bemühungen um die Breitbandversorgung. „Wir sind weiter als viele andere Kommunen im Kreis“, lobt Drunagel. Denn der Masterplan der Kreisverwaltung sieht vor, das Breitbandnetz bis 2025 in den Kommunen des Kreises auszubauen.

abo

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