Kleintiermakt in Wehe mit Hähnewettkrähen

Hühner, Nager und Co. wechseln den Besitzer

Vertreter des RGZV Wehe und des Landmarktes Wiegmann gratulierten den Siegern des Hähnewettkrähens.

Wehe - Der Kleintiermarkt rund um den Landhandel Wiegmann in Wehe stieß am Sonntag auf großes Interesse. Zahlreiche Besucher musterten Enten, Hühner, Vögel, Nager und was dort sonst noch fiepte und raschelte. Die Gefahr, sich dabei in eines der Tiere zu vergucken, war groß – das lässt zumindest die positive Resonanz der Aussteller vermuten.

Die große Auswahl an Tieren lockte viele Besucher an.

„Es läuft super“ meinte zum Beispiel Bianca Busse aus Hille, die unter anderem Hühner und Kaninchen mitgebracht hatte. Besonders gefragt, so ihre Erfahrung, seien derzeit Seidenhühner – eine Rasse mit Federn, die fast wie Fell wirken. Außerdem hatten Busses Zwerg-Wyandotten schon eine ganze Weile, bevor der Markt endete, neue Besitzer gefunden.

Auch bei Alexander Haak aus Cloppenburg lief es gut. Doch das sei nebensächlich, betonte er: Sittiche und Exoten seien sein Hobby und würden ihm viel Spaß bereiten. Ein besonderer Hingucker an seinem Stand: ein prächtiger Graupapagei.

Die große Auswahl an Tieren lockte viele Besucher an.

Unter den Besuchern waren viele Kinder – gab es doch in den Käfigen eine Menge zu entdecken. Auch die vierjährige Enya Mae und die siebenjährige Thalia Joy aus Wehe beobachteten die Tiere neugierig. Vor allem Thalia Joy hatte sich schon seit Monaten einen Hasen gewünscht – ein Wunsch, der nun in Erfüllung ging. Fehlte nur noch das passende Zubehör. Das konnten die Besucher im Landmarkt erhalten. Heinrich Wiegmann, Inhaber des Landhandels, zeigte sich gegen Ende der Veranstaltung zufrieden. „Es hat alles gut geklappt“, berichtete er.

Während des Kleintiermarktes veranstaltete die Jugendgruppe des Rassegeflügelzuchtvereins Wehe ein Hähnewettkrähen. 14 Teilnehmer traten mit 28 Tieren an. Bei den Zwerghähnen krähnten zwölf Tiere um die Wette. In dieser Kategorie siegte ein Bartzwerg von Karl-Heinz Klostermeier. 66 Mal riss er den Schnabel auf. Auf Platz zwei folgte ein federfüßiger Zwerg von Arne Donzelmann (61 Kräher), auf Platz drei eine Wyandotte von Clemens Krüger (37 Kräher). Bei den größeren Hähnen belegte ein New Hampshire von Hermann Lampe Platz eins. 43 Mal machte er mit einem lauten „Kikeriki“ auf sich aufmerksam. Knapp gefolgt von einem weiteren New Hampshire (42 Kräher), mit dem Marcel Wiegmann angetreten war. Platz drei belegte ein Rotländer von Lea Marie Quade (18 Kräher).

ks

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