Höhere Lux-Zahlen, aber Personen schwerer zu erkennen

Anwohner kritisieren LEDs in Straßenlaternen

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Mediengruppe Kreiszeitung

Rahden - Mit den LED-Leuchten in den Straßenlaternen spart die Stadt Rahden rund 50 Prozent der Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Lampen. Doch Marion Spreen (SPD) sieht einen Nachteil darin und erinnerte die Verwaltung jetzt an die Verkehrssicherheitspflicht. „Die Straßen sind nicht mehr gleichmäßig ausgeleuchtet“, meinte sie. Nach Gesprächen mit Anwohnern des Lerchenwegs habe sie festgestellt, dass sich viele Anlieger die vorige Beleuchtung zurückwünschen würden. Dies sei bei einer Versammlung im Bezug auf die Sanierung der Straße deutlich geworden.

Durch die LED-Beleuchtung entständen Gefahrenquellen, weil Autofahrer Personen in der Dunkelheit nicht rechtzeitig erkennen würden. Zwar gebe es „schwarze Löcher“, pflichtete Bauamtsleiter Dieter Drunagel bei, „aber die Straße als Ganzes ist besser einsehbar, weil die Lux-Zahlen erhöht wurden“. Zudem sei die Stadt nicht haftungspflichtig und verpflichtet, die Straßenlampen auszutauschen. „Da würden wir ein Fass aufmachen“, merkte Hermann Schmidt (CDU) an. Wenn man den Wünschen einiger Anlieger nachkomme, würde das enorme Arbeiten und Kosten hervorrufen. Denn laut Ludger Ellers vom Bauamt würde eine solche Maßnahme bis zu 6000 Euro kosten. Daran müssten sich die Anlieger anteilmäßig beteiligen.

abo

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