Heimatpfleger besuchen Lübbecker Archiv / Gute Kooperation mit Stemwede

Hüter historischer Schätze

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Zum Gedankenaustausch trafen sich Gerd H. Niemeyer (Stockhausen), Christel Droste (Stadtarchiv), Dieter Lückemeier (Stellv. Kreisheimatpfleger), Gerhard Schütte (Nettelstedt), Günther Niedringhaus (Lübbecke), Friedrich Klanke (Kreisheimatpfleger), Walter Hoffmann (Blasheim) und Werner Fabis (Gehlenbeck).

Lübbecke/Stemwede - Die Lübbecker Ortsheimatpfleger kamen kürzlich im Stadtarchiv Lübbecke zum Gedankenaustausch mit Kreisheimatpfleger Friedrich Klanke aus Stemwede und dessen Stellvertreter, dem Hüllhorster Gemeindeheimatpfleger Dieter Lückemeier, zusammen.

„Wir möchten für die Kreisheimatpflege auch Kontakte zu lokalen Institutionen knüpfen und eng zusammenarbeiten. Daher werden wir auch andere Einrichtungen und Gruppen im Kreisgebiet besuchen“, betonte Klanke. „Dass das Stadtarchiv in Lübbecke unsere erste Station ist, kommt nicht von ungefähr. Es soll auch eine Anerkennung für die hier geleistete Arbeit und für die Wichtigkeit eines gut geführten Archivs für alle in der Heimatpflege ehrenamtlich Tätigen sein.“

Der Kreisheimatpfleger sah in der Zusammenführung der Archive der Stadt Lübbecke und der Gemeinde Stemwede eine richtige und vor allem zukunftsfähige Entscheidung. In Zeiten enger finanzieller Haushalte könne man durch die Konzentration von Einrichtungen die öffentlichen Mittel effektiver einsetzen und so eine fachlich hohe Qualität der Arbeit erhalten, betonte Klanke.

Günter Niedrighaus unterstrich diese Feststellung und lobte die engagierte Archivleiterin Christel Droste und die Mitarbeiterin Bettina Rohlfing, deren Arbeit von allen Ortsheimatpflegern sehr geschätzt werde.

Im Gespräch über die Heimatpflege wurde auch die künftige Arbeit in den Blick genommen. Droste berichtete von den vielfältigen Möglichkeiten der Archivnutzung. Dazu gehören auch eigens zusammengestellte Archiv- und Museumskoffer, die von den örtlichen Schulen im Unterricht eingesetzt werden können. „Wir verbinden die Geschichte mit lokalen Themen. So bekommen die Schülerinnen und Schüler ein Gefühl dafür, dass Geschichte nicht irgendetwas Fernes ist, sondern sich hier, in ihrem Lebensumfeld ereignet hat, und dass sie ihre Heimat selbst aktiv gestalten können.“

Neben Fragen zu den Beständen kamen beim Rundgang ganz praktische Aspekte wie die Arbeit der Ehrenamtlichen, die Klimatisierung der Magazinräume und die Restaurierung von Akten zur Sprache. Das Angebot des Archivs beeindruckte die Heimatpfleger. „Hier werden in tausenden Akten, Fotos, Karten, Plakaten und Zeitungen wahre Schätze für die Lübbecker und Stemweder Ortsgeschichte vorgehalten. Das ist nicht nur für uns Heimatpfleger wichtig, sondern die gesamte Bevölkerung profitiert davon“, war die einhellige Meinung.

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