Heimatfreunde warten nicht länger auf Landesmittel / Bewährte Kräfte bestätigt

Ausbau in Eigenregie

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Der Vorstand der Heimatfreunde mit Michael Heise (Leiter Chronik- und Archivgruppe), Rudolf Langer (zweiter Schriftführer), Heiko Ahrens (Schriftführer), Wilfried Buschmann (Vorsitzender), Reinhold Kaesemeyer (zweiter Vorsitzender), Manfred Möhring (Kassierer), Hermann Schmidt (Ortsvorsteher und Ortsheimatpfleger) und Ilse Kroos (Kassenprüferin).

Tonnenheide - Die Heimatfreunde Tonnenheide wollen nicht länger warten. Seit dem Jahr 2010 laufen die Planungen für den Dachgeschossausbau des Mühlenhauses. 2012 wurde der Antrag gestellt. Bislang wurden noch keine Landesmittel bewilligt. In diesem Jahr wurde beschieden, dass erst ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept erarbeitet werde müsse, um eine Förderung zu bekommen. Das wird wohl noch etwas dauern. So hat man sich entscheiden, den Ausbau in Eigenregie anzupacken, teilte der Vorsitzende Wilfried Buschmann am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung mit.

Im kommenden Jahr soll ein Treppenaufgang gebaut, eine Brandschutztür installiert werden und der Dachausbau erfolgen. 2017 soll dann der Innenausbau angegangen werden. Außerdem wird der Vorplatz gepflastert. „Wir wollen alles, was möglich ist, in Eigenarbeit machen“, sagte Schriftführer Heiko Ahrens.

Begonnen hatte die Versammlung im Gasthaus Ulmenhof in Stelle mit dem Jahresbericht von Ahrens. Er ließ die vielen Aktivitäten der Heimatfreunde Revue passieren. Vor allem die Backtage am Großen Stein sowie der Deutsche Mühlentag und der Kreismühlentag an der Tonnenheider Mühle waren hervorragend besucht. In der Hochzeitsmühle wurde zudem im Mai die 1000 Trauung vollzogen.

Gute Resonanz hatten auch die beiden Dorfgespräche, bei denen über die Entwicklung der Ortschaft diskutiert worden war. Als erste Maßnahme wurde ein Kinderflohmarkt beim Kreismühlentag umgesetzt. Angedacht ist außerdem eine Anlaufstelle, wo sich Tonnenheider bei technischen Problemen helfen.

Ende Oktober wurde der neue Tonnenheider Heimatkalender vorgestellt. Kinder und Jugendliche waren aufgerufen worden, unter dem Motto „Wo es mir in Tonnenheide und Schmalge am besten gefällt“ ihre Lieblingsmotive zu fotografieren. Beim Kreismühlentag Ende August konnten Besucher ihr Votum abgeben.

Die Archiv- und Chronikgruppe erstellt derzeit ihr Büro und vorläufiges Archiv bei Wilfried Buschmann, der zwei Räume zur Verfügung gestellt hat. Auch die Strickeschläger und Spinnefrauen waren nicht untätig und haben bei den Aktionstagen ihr Handwerk vorgestellt.

Bei den Wahlen wurden die bewährten Kräfte in ihren Ehrenämtern bestätigt: Wilfried Buschmann (Vorsitzender), Manfred Möhring (Kassierer) und Rudolf Langer (zweiter Schriftführer). Als Kassenprüferin folgt Ilse Kroos auf Karl-Heinrich Meier.

Unter den Veranstaltungen für das kommende Vereinsjahr mit drei Backtagen, zwei Mühlentagen und mehr stechen zwei besonders hervor: Am Sonnabend, 14. Februar, soll die neue Aussichtsplattform im Weißen Moor eingeweiht werden und am Kreismühlentag, der am Sonntag, 28. August, von Landrat Dr. Ralf Niermann in Tonnenheide eröffnet wird, feiert die Hochzeitsmühle ihr 25-jähriges Jubiläum.

Zum Schluss las Rudolf Langer einige bemerkenswerte Geschichten aus den „Beiträgen zur Heimatgeschichte“, die Heinrich Sturhan, in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts Schulmeister in Tonnenheide, zusammengestellt hatte.

kf

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