Weg zur Weher Straße bleibt vorerst offen

Haltestelle „Stellerloh“: Gefahr für Schulkinder?

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Das Bushaltehäuschen an der Straße „Stellerloh“ steht direkt an einer Kreuzung von drei Straßen. Manche Anwohner sorgen sich um die Sicherheit der Kinder, die dort regelmäßig warten. 

Rahden - Einige Bewohner des Rahdener Ostens sorgen sich um die Sicherheit der Schulkinder, die morgens an der Haltestelle „Stellerloh“ auf den Bus warten. Seit das Wartehäuschen um wenige hundert Meter versetzt wurde, endet direkt davor ein Verbindungsweg zwischen der Weher Straße und der Straße Stellerloh. Die UFR-Fraktion hat deshalb einen Antrag auf Sperrung dieses Weges für Kraftfahrzeuge gestellt. Die meisten Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschuss wollen allerdings zunächst die Verkehrssituation im Bereich der Firma Meier Guss klären. Der Antrag wurde zurückgestellt.

Gegen die Rückstellung stimmte als einzige die UFR-Fraktionsvorsitzende Gundel Schmidt-Tschech. Insbesondere im Winter könnten Autos in die Haltestelle schlittern, warnte sie. Schmidt-Tschech pochte auf eine sofortige Sperrung, unabhängig von der weiteren Klärung der Verkehrssituation im Bereich Meier Guss und Stellerloh. Hintergrund: Die Firma Meier Guss will bekanntlich, dass die Weller Straße zu einer Werksstraße wird.

Carsten Zimmermann (FWG) merkte an, dass nicht alle Anwohner hinter den Plänen der UFR stünden. Einige seien „empört“ darüber gewesen. „Wir stellen keinen Antrag, wenn nur ein oder zwei Personen dahinter stehen“, verteidigte sich Schmidt-Tschech.

Zu den Gegnern des jetzigen Standorts der Bushaltestelle gehört Siegfried Prote, Vorsitzender der Bürgerinitiative Gegenwind Rahden Ost. In einer Sitzungsunterbrechung meldete er sich zu Wort. Den neuen Standort der Haltestelle bezeichnete er angesichts der Gefahren für Schulkinder als „unsäglich“. „Wieso dieser Standort?“ fragte er. Eine konkrete Antwort scheine es nicht zu geben, so Prote.

Haltestelle ehemals auf dem Grundstück von Sabine Warner

Zuvor hatte die Bushaltestelle auf dem Grundstück von Sabine Warner gestanden. Fast 20 Jahre habe sie das Häuschen sauber gemacht und Mülleimer geleert. Nach dieser Zeit sei jemand anderes an der Reihe. Es sei gefragt worden, wer die Bushaltestelle auf seinem Grundstück haben möchte, so Warner. Nur ein Anwohner habe sich gemeldet. Auf dessen Grundstück stehe die Haltestelle nun.

Gundel Schmidt-Tschech meinte, dass es für die Zukunft sicher hilfreich wäre, sich bei solchen Entscheidungen mehr Zeit zu nehmen und die Anwohner stärker einzubinden. Marion Spreen (SPD) regte eine Bürgerversammlung an. Bürgermeister Dr. Bert Honsel versicherte, dass es im Rahmen der Gespräche um die von Meier Guss gewünschte Werkstraße eine Bürgerversammlung geben werde.

Spreen warf außerdem ein, dass der Weg besser beleuchtet werden müsste, um in einen Fuß- und Radweg umfunktioniert zu werden. Bianca Winkelmann (CDU) sah ein weiteres Problem: „Wie sollen die landwirtschaftlichen Flächen erschlossen werden?“ Der Weg wird nun geöffnet bleiben. Mindestens solange, bis im Rahmen der Gespräche über die mögliche Werkstraße von Meier Guss wieder über die Verkehrssituation an der Straße „Stellerloh“ beraten wird.

ks

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