Gundel Schmidt-Tschech stellt Werke aus

Kunst für Herz und Seele

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Zu ihrer Ausstellungseröffnung hatte Gundel Schmidt-Tschech (l.) Tim Dittmann aus Frotheim eingeladen. Er lockerte die Vernissage im Rahdener Bürgerbüro mit Jazzmusik auf.

Rahden - Ein Mix aus Landschaftsbildern, Portraits und abstrakten Zeichnung hängt seit Freitag im Bürgerbüro von Rahdens Bürgermeisterkandidatin Bela Lange. Dort stellt die Rahdenerin Gundel Schmidt-Tschech ihr Werke noch bis zum 13. September aus. Am Freitagabend stand sie den Gästen bei der Vernissage für Gespräche rund um ihr Schaffen zur Verfügung.

„Es macht mir einfach großen Spaß, zu malen“, erklärte Schmidt-Tschech. Es sei immer wieder spannend, „denn ich weiß am Anfang nie, was für ein Bild hinterher entsteht“. Seit knapp fünf Jahren beschäftigt sich die Rahdenerin mit der Malerei und hat seitdem diverse Ausstellungen in der Region bestritten.

Voller Vielfalt präsentieren sich die 20 ausgewählten Bilder nun im Bürgerbüro – neben Radierungen mit einem leicht schwermütigen Charakter hängen farbenfrohe Aquarelle, die verschiedene Interpretationen zulassen. Während eine Besucherin einen Wald voller Ruhe zu sehen meinte, stand für die Künstlerin selbst die Farbtiefe dieses Bildes im Vordergrund. Weitere Bilder hängen laut Schmidt-Tschech in einer Rahdener Arztpraxis sowie in einer Physiotherapie-Praxis in Lübbecke.

Am frühen Freitagabend stand das Bürgerbüro dann ganz im Zeichen der Kunst, denn zur Ausstellungseröffnung hatte sich die heimische Malerin Verstärkung eingeladen. Tim Dittmann lockte mit seinem Gitarren- und Saxophon-Spiel die Passanten aus der Innenstadt in das Haus an der Ecke an der Steinstraße. Der 24-jährige Frotheimer hatte einige Jazzsongs zusammengestellt und lockerte damit den Abend auf. Für seine Entscheidung, Grundschullehramt mit dem Schwerpunkt Musik an der Uni in Münster zu studieren, bekam Dittmann ein großes Lob vom Publikum.

Denn Kunst und Musik würden in der Schulerziehung heutzutage häufig zu kurz kommen, hatte Bela Lange in ihren Begrüßungsworten gesagt. Darin hielt sie auch ein flammendes Plädoyer für alle Kunstformen – ob abstrakt, Radierungen oder die Werke der alten Künstler – wichtig sei, sich damit auseinanderzusetzen. „Kunst ist wichtig für das Herz und die Seele“, begründete Lange ihre Meinung sowie die Entscheidung für die zahlreichen Ausstellungen im Bürgerbüro. Mit den Werken von Schmidt-Tschech findet der Kunstreigen in zwei Wochen nach vier vorigen Ausstellungen ein Ende.

abo

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