35 Gruppen bei Wettbewerb in Bad Oeynhausen / Jüngste Gruppe aus Rahden

Pr. Oldendorf auf Platz eins

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Die Teams aus Pr. Oldendorf, Minden-Dützen und Petershagen/Gorspen-Vahlsen freuen sich über die besten Platzierungen. Hierzu gratulierten ihnen einige Ehrengäste.

Bad Oeynhausen - Große Freude herrschte nach der Sieger-ehrung des Spiels ohne Grenzen bei den Mitgliedern und Betreuern der Jugendfeuerwehr Pr. Oldendorf. Der Feuerwehr-Nachwuchs der Jugendwarte Niko Brümmelhörster und Paul Just siegten und ließen 34 andere Gruppen aus dem Kreis Minden-Lübbecke hinter sich.

Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Borgstaedt aus Pr. Oldendorf hatte den zweiten Kreiswettbewerb in diesem Jahr am Feuerwehrgerätehaus in Bad Oeynhausen-Dehme eröffnet. Unter der Leitung von Jugendfeuerwehrwart Julian Monhart hatte die Jugendfeuerwehr Dehme in Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr Volmerdingsen als diesjähriger Ausrichter sechs Spielstationen aufgebaut, bei denen jeweils sechs Jugendfeuerwehrmitglieder Teamfähigkeit, Geschicklichkeit und Schnelligkeit beweisen mussten.

Die insgesamt 226 Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 18 Jahren waren mit großem Eifer bei der Sache. Bei den Spielen hatten sich die Dehmer, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern, Einiges einfallen lassen. So mussten die Gruppen unter anderem drei Schläuche zu einem Zopf flechten. Die Schläuche durften dabei nicht vom Verteiler gelöst werden. Außerdem absolvierten die Jugendlichen eine Strecke auf Holz-Skiern. Nass werden konnte es beim Werfen von mit Wasser gefüllten Ballons. Mit der Kübelspritze füllten die Jugendlichen Wasserbomben und warfen sie mit Tüchern weiter. Die Gruppe, die am Ende am meisten Wasser im Eimer hatte, bekam die höchste Punktzahl.

Besonders viel Spaß hatten die Gruppen bei der Beförderung eines Wasserbechers in einer Mülltonne. Dabei stieg ein Mitglied in eine Tonne und transportierte einen mit Wasser befüllten Becher. Die Tonne wurde von zwei Jugendlichen gezogen. Während des Transportes sollte möglichst wenig Wasser verschüttet werden. An weiteren Stationen stapelten die Jugendlichen Bleistifte auf einer Hand oder zogen Stricke durch die Ärmel mehrerer – wohlgemerkt am Körper getragener – Jacken.

Bei der abschließenden Siegerehrung freute sich Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Borgstaedt über die gute Resonanz und dankte der Jugendfeuerwehr Dehme sowie den Wertungsrichtern und Helfern. Sein Dank galt auch seinen Stellvertretern Sonja Mehnert und Sebastian Gongoll sowie Markus Wimmer und Jannika Mittag für die Anmeldung und Auswertung des Wettbewerbes.

Borgstaedt begrüßte auch zahlreiche Ehrengäste. Ihre Verbundenheit zur Jugendfeuerwehr zeigten die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bad Oeynhausen, Gisela Kaase, der Bundestagsabgeordnete Achim Post, der ehemalige Bundestagsabgeordnete Lothar Ibrügger, der Landtagsabgeordnete Ernst-Wilhelm Rahe sowie die stellvertretenden Kreisbrandmeister Thomas Podschadly und Gerhard Lohmeier.

Mit einen Durchschnittsalter von 10,63 Jahren ging der Pokal für die jüngste Gruppe an die Jugendfeuerwehr Rahden zwei. Das Schlusslicht erhielt in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr aus Pr. Ströhen. Den vierten Platz, und damit die Ausrichtung des Spiel ohne Grenzen im kommenden Jahr, sicherte sich die Gruppe aus Minden-Bölhorst mit 955 Punkten.

Über den Pokal für den dritten Platz freute sich die Gruppe aus Petershagen/Gorspen-Vahlsen mit 957 Punkten. Mit 958 Punkten kam die Jugendfeuerwehr Minden-Dützen auf den zweiten Platz. Der größte Jubel herrschte aber bei den Pr. Oldendorfern. Sie erreichten mit ansehnlichen 973 Punkten den ersten Platz und Jonas Möller nahm den neuen Wanderpokal aus den Händen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Thomas Podschadly in Empfang.

Das Orientierungswandern wird in diesem Jahr am 26. September in Haldem ausgetragen.

tf

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