Präventionsrat Rahden organisiert dritten Jugend- und Kindertag

Groß und Klein in Bewegung

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Obwohl der Schläger nicht immer den Ball trifft, haben Niklas, Emily, Tim und Julian Feldhockey beim dritten JuKi-Tag für sich entdeckt. ·

Rahden - Dass Bewegung für Menschen aller Altersklassen wichtig ist, dürfte bekannt sein. Allerdings ist das Wissen, dass Bewegung nicht nur fit und gesund sondern auch selbstbewusst macht, längst nicht so verbreitet. Aus diesem Grund stand der dritte Jugend- und Kindertag (Juki-Tag) des Rahdener Präventionsrates am Samstagnachmittag unter dem Motto „In Bewegung“.

Neben dem interessanten Thema lockte auch das gute Wetter zahlreiche Kinder und Erwachsene aus Rahden und der Umgebung ins Schulzentrum Rahdens. Unterstützung erhielten die Mitglieder des Präventionsrates von einigen Vereinen, dem Stadtsportverband, den Schulen und vielen freiwilligen Helfern.

Immer im Abstand von zwei Jahren organisiert der Präventionsrat die inzwischen beliebte Veranstaltung und greift dabei stets Themen auf, die sich mit der Förderung der Selbstwertstärkung beschäftigen.

Da auch Bewegung zur Stärkung des Selbstbewusstseins beitragen kann, hatte sich das Organisationsteam für das aktuelle Thema entschieden. Neben zahlreichen spannenden und abwechslungsreichen Spiel-und Sportstationen hatten sich die Hauptkoordinatoren des JuKi-Tages, Cornelia Griebel, Susanne Schiller und Michael Heise, auch um zahlreiche Workshops zum Bewegungs-Thema sowie mehrere Gastreferenten bemüht.

Sowohl in den Fachvorträgen, als auch in den Workshops ging es darum, zu lernen, die eigenen Leistungen zufrieden zu akzeptieren und durch Erfolge das Selbstwertgefühl zu steigern.

Die Kinder und Jugendlichen zwischen drei und 18 Jahren konnten dies bei den Angeboten des Spielemobils, in der Bewegungslandschaft in der Turnhalle oder bei speziell auf sie abgestimmten Sportangeboten wie „Yoga für Jugendliche“ sofort selber ausprobieren.

Neben den Jungen und Mädchen gab es auch für die Erwachsenen, insbesondere die Trainer, Übungsleiter und pädagogischen Fachkräfte, verschiedene Angebote wie beispielsweise den Workshop „Bewegungsideen für Kleinkinder unter drei Jahren“ oder auch zum Thema Diabetes.

Sehr gut besucht war der Fachvortrag von Prof. Dr. Renate Zimmer von der Universität Osnabrück, die in Pädagogenkreisen eine bekannte Größe ist, da sie sich seit Jahren intensiv mit dem Thema „Motorik und Persönlichkeitsentwicklung“ beschäftigt.

Sie berichtete anschaulich darüber, wie wichtig Bewegung für die kindliche Entwicklung ist. Sie erläuterte zudem, dass Körpererfahrungen dazu führen könnten, Kindern ihre Kompetenzen bewusst zu machen und ihnen ihre persönlichen Ressourcen aufzuzeigen. Sogar die sprachliche Entwicklung kann laut Zimmer durch körperorientierte Maßnahmen gefördert und verbessert werden.

Nicht nur um „Futter“ für den Verstand hatten sich die Organisatoren aus den Reihen des Präventionsrates gekümmert: Die multikulturelle Kochgruppe „Frauen der Welt“ boten in der Aula des Gymnasiums verschiedene Speisen aus den jeweiligen Heimatländern der Frauen wie Afghanistan, Deutschland und der Türkei an.

Erst mit dem Untergehen der Sonne endete das sportliche Treiben, und die Organisatoren und Helfer konnten auf einen durchweg erfolgreichen Tag zurückblicken. · tcl

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