Neun junge Brandenburger besuchen in den Ferien ihre Partnerstadt Rahden

Glindower erkunden Auestadt

Der Billiard-Tisch im Jugendcafé wird bei den spaßigen Turnieren, die für heute zwischen den Glindower und Rahdener Jugendlichen geplant sind, sicher auch eine Rolle spielen.  - Foto: Russ

Rahden - Gegenseitige Besuche bilden seit Begründung der Städtepartschaft zwischen Rahden und dem brandenburgischen Glindow ein festes Fundament für die Freundschaft. Seit 2010 veranstalten die Schüler beider Kommunen ihren ganz eigenen Austausch. Aktuell sind neun junge Brandenburger mit drei Betreuern in der Auestadt zu Gast und lassen sich von ihren sieben etwa gleichaltrigen Rahdener Paten die schönen Seiten der Region zeigen.

Auf Rahdener Seite ist das Interesse an dem Jugendaustausch laut Stadtjugendförderin Vanessa Hermeling groß. „Ich bekomme immer relativ früh Anfragen, wass es wieder nach Glindow geht“, berichtet sie. Für sechs der neun Glindower aus Grundschule, Gymnasium und Waldorfschule ist es der erste Besuch in der Partnerstadt. Nach fünfstündiger Zugfahrt über Magdeburg und Herford trudelten die Gäste erschöpft am Rahdener Bahnhof ein. Danach stand am Dienstag erstmal entspanntes gegenseitiges Kennenlernen im Jugendcafé an. Anschließend folgte ein Stadtrundgang. „Die Erwachsenen halten sich da raus. Die Jugendlichen sollen zeigen, wie sie ihre Stadt sehen“, so Hermeling.

Gestern besuchten die Jugendlichen den Kaiser Wilhelm in Minden und erkundeten die Stadt, den heutigen Tag verbringen sie wieder im Jugendcafé und vertreiben sich die Zeit mit spaßigen Turnieren, zu denen auch alle anderen Rahdener Jugendlichen eingeladen sind, die die Gäste aus Glindow kennenlernen wollen.

Am Dienstag und Mittwoch verbrachten die Gäste ihre Nächte allein in der Turnhalle, heute Nacht leisten ihnen ihre Rahdener Paten Gesellschaft. Viel Schlaf dürfte es also nicht geben. Der kann aber ja morgen nachgeholt werden, wenn die Glindower nach einem gemeinsamen Frühstück schon wieder gen Heimat fahren.

Den Austausch organisiert hatten auf Rahdener Seite Vanessa Hermeling gemeinsam mit dem FSJler Bajram Krasnicki und auf Glindower Seite Fred Witschel, Mitglied des Ortsbeirates, der die Fahrt auch gespondert hat, Jorge Rodriguez und Doren Kettler. Zum Begrüßungskommitee gehörte auch Bürgermeister Bert Honsel. Er hatte eigentlich fürs Frühjahr einen Besuch in Brandenburg geplant. Das habe aus terminlichen Gründen aber nicht geklappt, so Honsel. Im kommenden Jahr wird er sich definitiv in Glindow vorstellen, dann feiert die Kommune nämlich ihr 700-jähriges Bestehen. J mer

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