Rahdener Gymnasiasten kehren begeistert von Physik-Veranstaltung zurück

Von Ulm aus geht es in den Mikrokosmos

Ryan Schwarze, Florian Gartzke und Kevin Rempel waren bei einer physikalischen Fingerübung mit Ranga Yogeshwar mit ganzer Aufmerksamkeit dabei und verfolgten gespannt, was Physiker zu berichten haben. - Foto: Gymnasium

Rahden / Ulm - Eine faszinierende Reise in den Mikrokosmos unternahm vor kurzem der Physik-Leistungskursus der Q1 des Rahdener Gymnasiums. Die Schüler waren bei den „Highlights der Physik“ in Ulm dabei. Über den Besuch der Veranstaltung berichtet die Schule in einer Mitteilung.

Mehr als 60 000 Interessierte waren in die Geburtsstadt Albert Einsteins gekommen, um sich in die Geheimnisse der Physik einweihen zu lassen – Rekordbeteiligung bilanzierten die Veranstalter daher. „Ach, ihr seid der verrückte Physik-Leistungskurs, der nach gefühlten 38 Stunden Anreise hier die ganze Woche jeden Vortrag mitnimmt“, stellte demnach der Moderator mit Begeisterung fest, als sich die Gymnasiasten Kevin Rempel und Sebastian Harris für die Jury der „Einstein-Slams“ meldeten und die Gruppe kurz vorstellten.

Tatsächlich gelang es den Gymnasiasten aus Ostwestfalen immer, Plätze in den überfüllten Hörsälen zu finden, um sich in die unglaubliche Welt der „Physik im Kleinen“ entführen zu lassen. „Es ist unfassbar, wie es Physikern gelingt, in diese Welt vorzudringen, zu messen und zu forschen, unglaublich auch die Vielfalt der Anwendungen des dabei erworbenen Wissens“, waren sich die Schüler einig.

Aber ebenso faszinierend wie den Forschungsgegenstand empfanden sie die Wissenschaftler: „Wenn man miterlebt, wie diese Leute über ihre Arbeit sprechen und für ihre Aufgabe brennen, kann man sich der Begeisterung nicht entziehen.“ Und damit meinten die Rahdener nicht nur die berühmten Physiker wie Ranga Yogeshwar, den Moderator der Eröffnungsshow, Metin Tolan, der die Star-Trek-Physik erklärte, und Harald Lesch mit seinen Überlegungen zu „Sein und Werden“.

Irritiert von dem Eingeständnis von Physik-Professoren, die Quantentheorie selbst nicht zu verstehen, inspiriert durch Ideen zur Verantwortung der Physik bei der Gestaltung des Lebens und nachdenklich gestimmt durch Einsteins Verhältnis zu Gott diskutierten die Schüler über ihre Erlebnisse und Erkenntnisse. „So eine Woche würden wir gern ein Mal im Vierteljahr erleben“ – das ist das Fazit des Leistungskurses zu dieser Reise.

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