Neu gestalteter „Tag der offenen Tür“ zum zweiten Nullgeburtstag kommt gut an

Ganzer Einsatz, großer Erfolg

Die Theater AG gab Einblicke in ihr Stück „Die Karawanenkinder“.

Rahden - Im vergangenen Jahr wurde das 20-jährige Bestehen des Rahdener Gymnasiums groß gefeiert. Auch der zweite Nullgeburtstag des „Tages der offenen Tür“ erfuhr am Samstag eine besondere Würdigung. Es standen buchstäblich alle Klassentüren offen – nicht nur für die potenziellen Neuzugänge, die nach den Sommerferien in die Stufe fünf und die Oberstufe wechseln, sondern für alle, die sich für das Schulleben der Bildungseinrichtung interessierten. Vom ganz „normalen“ täglichen Unterricht über AGs bis hin zum vielfältigen Sozialengagement galt es, viel zu erkunden.

„So ein großer Tag der offenen Tür ist für uns eine Premiere. Wir hoffen, dass alles gelingt“, sagte Schulleiterin Ingrid von Mitzlaff in ihrer kurzen Begrüßung. Schüler wie Lehrer hatten in den vergangenen Wochen keine Mühen gescheut, diesen Tag vorzubereiten. Ganzer Einsatz, großer Erfolg – aus vielen kleinen Puzzelteilen entstand ein buntes Programm.

Viele Eltern und Verwandte der Kinder, die hier bereits zur Schule gehen, verschafften sich einen Eindruck von dem, was das gymnasiale Leben in Rahden so alles bietet. Für die Viertklässler gab es zudem ein spezielles Mitmachangebot. Angehende Oberstufenschüler konnten eine gezielte Laufbahnberatung in Anspruch nehmen, in Fachunterricht hineinschnuppern oder sich mit ehemaligen Realschülern austauschen, die bereits den Wechsel gemeistert haben.

Einfach einen Blick in den laufenden Unterricht werfen, sich längerfristig dazu gesellen oder sich in einem Fachraum von beeindruckenden Versuchen und moderner Technik faszinieren lassen – alles war möglich. Der Mathematik-Unterricht der Jahrgangsstufen fünf, der mit dem „Robbi“-Projekt als Lernkonzept in der Region ein Alleinstellungsmerkmal besitzt, eröffnete völlig neue Lernperspektiven.

Bei Führungen durch die Schule gab es ebenso jede Menge Information wie in den Fachräumen und den Themeninseln. Neben den vielen fachlichen Einblicken kam auch das soziale Miteinander nicht zu kurz. Arbeitsgemeinschaften, Schulpflegschaft, Förderverein, Schülervertretung, Schulsozialarbeit, Streitschlichter und Medienscouts, Hausaufgabenbetreuung, Förder- und Fordergruppen sowie Vertreter des Kambodscha-Projektes informierten über ihre Arbeit.

„Diese Neuerung ist gelungen. Man kann sich so einen viel besseren Einblick in den Unterrichtsablauf verschaffen“, zeigten sich nicht gerade wenige Eltern, die bereits mit älteren Sprösslingen vergangene Schnuppertage besucht hatten, begeistert. „Es war toll und transparent, um eine Entscheidung für eine weiterführende Schule zu treffen“, urteilte auch Doris Borcherding aus Pr. Ströhen, die mit Viertklässlerin Isabel das Angebot unter die Lupe nahm.

Man brauchte schon ein wenig mehr Zeit, um alles zu sehen. Kein Wunder, dass es auch zum „Schlussakkord“ in der Aula „volles Haus“ hieß, als nach öffentlichen Proben am Vormittag die Theater AG der Stufe sechs mit ihrem Stück „Die Karawanenkinder“, die Klasse 7e mit dem neu erzählten Märchen von „Aschenbrödel“ und die Klasse 8e mit „Sport on Stage“ viel Leben auf die Bühne brachten. Auch die Konzertband „GYROS“ gab eine kleine Kostprobe ihres Könnens. J Art

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