Fuß-/Radweg entlang der Eisengießerei Meier Guss und Südostumgehung

FWG schlägt Planung für Auf der Welle vor

Die Firma Meier Guss möchte einen Teil der Straße Auf der Welle in eine Werksstraße umwandeln. Die Freien Wähler haben nun Vorschläge gemacht, wie dieses Ansinnen auch für die Anwohner verträglich umgesetzt werden könnte.
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Die Firma Meier Guss möchte einen Teil der Straße Auf der Welle in eine Werksstraße umwandeln. Die Freien Wähler haben nun Vorschläge gemacht, wie dieses Ansinnen auch für die Anwohner verträglich umgesetzt werden könnte.

Rahden - Die Straße Auf der Welle in Rahden wird die Politik im nächsten Jahr noch ausgiebig beschäftigen. Die dort ansässigen Firmen Meier Guss und Siedenburg haben bekanntlich bei der Stadt beantragt, einen Teil der Straße in eine Werksstraße umzuwandeln. Nachdem bereits mehrere Varianten zur Umgehung der im Falle einer Genehmigung gesperrten Straße vorgestellt wurden, hat die Rahdener FWG nun eigene Überlegungen angestellt.

In einem Schreiben an die Stadt schlägt sie vor, den Firmen die gewünschten Abschnitte der Straße Auf der Welle zu übereignen. Die Straße Lange Reihe soll von der Querung Stellerloh in westlicher Richtung zur Sackgasse werden. Hinter dem Werksgelände der Eisengießerei soll ein Fuß- und Radweg von der Langen Reihe zur Weher Straße geschaffen werden. Für den Fall, dass die Museumsbahn irgendwann ihren Betrieb einstellen sollte, empfiehlt die FWG, einen Fuß- und Radweg hinter dem westlichen Werksgelände über das Bahngelände zur Weher Straße einzuplanen.

Um die Anwohner an der Straße Stellerloh zu entlasten, plädieren die Freien Wähler dafür, diese und die Straße Auf der Welle von der Mindener Straße bis zur Langen Reihe nur für den Anliegerverkehr zu öffnen. Der Verkehr aus Richtung Espelkamp könne über Lübbecker, Mindener, Eisenbahn- und Weher Straße geführt werden, so die Überlegungen der FWG.

Außerdem spricht die Fraktion den Bau einer nach ihrer Ansicht notwendigen Südost-Umgehung vom Kreisel im Süden bei Bureck über die Mindener Straße zur Borsigstraße an.

„Für die Bewohner der Häuser Auf der Welle 2 und 41 sollte man in Gesprächen mit der Firma Siedenburger Gewächshausbau erreichen, dass für die Bewohner eine Durchfahrtmöglichkeit zur Mindener Straße gewährt wird“, so die FWG.

Nachdem die Pläne der beiden Firmen Anfang November bekannt geworden waren, hatte sich schnell Widerstand bei Anwohnern der Straßen Stellerloh und Lange Reihe geregt. Anfang Dezember übergaben sie eine 115 Namen zählende Unterschriftenliste an die Stadt und die Vorsitzenden der Ratsfraktionen.

Die Gegner der Sperrung der Straße Auf der Welle haben zwei Bedenken. Die Anwohner von Stellerloh und Lange Reihe müssten Umwege von teils mehr als einem Kilometer in Kauf nehmen, um in die Innenstadt zu gelangen. Mit dem Auto kein Problem, für Fußgänger und Fahrradfahrer aber nicht akzeptabel, argumentieren sie. Zudem würde der Verkehr künftig verstärkt über die Straße Stellerloh fließen, was eine starke Belastung der dortigen Anwohner bedeute. Die Straße sei außerdem für Lastwagen-Begegnungsverkehr gar nicht ausgebaut.

mer

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