Standardpflanzen und Exotisches bei Tauschbörse in Hähnels Skulpturengarten

Frisches Grün im Tausch

Michael Duffe, Hans-Dieter Hähnel, Gisela Hähnel, Günter Meyer und Annette Meier-Topp (v.l.) haben die Pflanzentauschbörse organisiert und freuten sich über gute Resonanz.  - Fotos: Mühlke

Varlheide - Wenn die Sonne im Frühjahr lacht und die Temperaturen steigen, ist es für Hobbygärtner höchste Zeit, den eigenen Garten auf Vordermann zu bringen. Neben Unkraut jäten steht das Teilen und Ausgraben überzähliger Stauden auf der Tätigkeitsliste. Aber wohin mit den überschüssigen Pflanzen? Die konnten bei der jüngsten Pflanzentauschbörse in Varlheide gut an andere weitergegeben werden.

Diese Pflanzentauschbörse in Hähnels Skulpturengarten erfreut sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. Hier lassen sich Stauden, Ableger und Knollen gut an Interessierte abgeben und neue Pflanzen ergattern, im Tausch oder gegen eine Spende, um den eigenen Garten zu verschönern. Bereits zum vierten Mal veranstaltete der Heimatverein Varl-Varlheide am Sonnabendnachmittag die Tauschbörse in Kooperation mit Familie Hähnel.

Interessant war die Reichhaltigkeit der angebotenen Pflanzen. Neben heimischen Klassikern wie Storchschnabel oder Frauenmantel waren auch Hortensien, Phlox, Buchsbaum oder Stockrosen sowie verschiedene Gräser in allen erdenklichen Größen, Farben und Variationen im Angebot. Eine bunte Vielfalt vertrauter Pflanzen fand im Nu Abnehmer. „Beste Tipps und Gartenratschläge der Fachleute gibt es kostenlos dazu“, freut sich Günter Meyer, Vorsitzender des Heimatvereins. Auch Raritäten waren zu bekommen. Canna etwa wartete nur kurz auf einen neuen Beetbesitzer.

Von Storchschnabel bis Phlox – es gab viel Interessantes bei der Pflanzentauschbörse im Garten der Familie Hähnel in Varlheide zu entdecken.

Auch Gisela Dreger aus Rahden suchte Stauden für ihren Garten. Sie entschied sich für die Lenz-Rose. „Die ist sehr hübsch, die Blütenform ähnlich wie bei der bekannten Christrose, aber die blüht in zartem Lila“, informierte Gisela Hähnel. Sandra Dreger und ihre Tochter Pia aus Wehdem hatten die Mutter Gisela Dreger begleitet. „Wir haben Scharbockskraut und Mutterkraut mitgenommen“, sagten sie und hoffen nun auf gutes Gedeihen im eigenen Garten.

„Was man hier ergattert, wächst an“, weiß Katja Kammeier aus Pr. Ströhen. Sie war mit Claudia Drexhage und den Kindern Bjarne und Lasse auf der Suche nach tollen Pflanzen und hatte sich für Dahlienknollen entschieden. „Die müssen aber im Winter raus, sonst erfrieren sie“, lautete der fachmännische Rat von Annette Meier-Topp, die den Tausc9hstand des Heimatvereins mit betreute.

Besonderes Augenmerk auf Hummel- und Bienenpflanzen legte Martin Boelk. Seit Jahren hat er sich auf Pflanzen spezialisiert, auf die Bienen und Hummeln fliegen. An seinem Stand gab es neben attraktiven Pflanzen wie Stockrosen auch jede Menge Informationen rund um insektenfreundliche Pflanzen.

Für Kaffee und selbst gebackenen Kuchen war der Heimatverein zuständig, der ein leckeres Tortenbüfett zusammengestellt hatte. Passend zur Veranstaltung durfte auch die Maulwurfshaufen-Torte nicht fehlen.

Der Garten der Familie Hähnel war übrigens auch abseits der Tauschbörse allemal einen Besuch wert – wegen seiner weitläufigen Anlage und der Pflanzenvielfalt ebenso wie wegen der Holzskulpturen des Hausherrn Hans-Dieter Hähnel.

hm

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