55 Flüchtlinge und einheimische Bürger erkunden bei einer Radtour die Umgebung

Friedenstauben fliegen über Rahden

Die erste Station der Radtour war die Bockwindmühle in Wehe. Die Teilnehmer waren beeindruckt von dem alten Denkmal, durch das sie fachmännisch geführt wurden. - Foto: CVJM

Rahden - Zum Auftakt der Interkulturellen Woche haben sich rund 55 Flüchtlinge und einheimische Bürger am Sonntag am Gemeindehaus in Rahden getroffen, um gemeinsam mit dem Rad die Umgebung zu erkunden.

Frauen, Männer und viele Kinder machten sich zunächst auf den Weg Richtung Bockwindmühle. Dort gab es eine fachkundige Mühlenbesichtigung. Die Teilnehmer waren sichtlich beeindruckt von der Bauweise und dem Alter der Mühle, heißt es in einer Pressemitteilung der Organisatoren. Gemeinsame Veranstalter waren der CVJM, die Kirchengemeinde Rahden, der Präventionsrat Rahden und die Stadt Rahden.

Weiter ging es in Richtung Tonnenheide zu einem Aussichtspunkt auf das dortige Naturschutzgebiet. Nächster Halt war der Große Stein in Tonnenheide, wo alle Radfahrer mit Getränken versorgt wurden. Während der Fahrradtour wurde immer wieder auf die Umsetzung der theoretisch gelernten Straßenverkehrsregeln hingewiesen.

Den Abschluss der Tour bildete der Museumshof, auf dem sich parallel zur Fahrradtour bereits einige Frauen und Kinder getroffen hatten. Sie stellten gemeinsam den Hefeteig für einen Butterkuchen her und belegten große Bleche. Mit Hefeteig kannten sich die Frauen aus den verschiedensten Nationen genauso gut aus wie die Helfer des Museumshof-Teams.

Als die Fahrradfahrer zum Nachmittagskaffee eintrafen, wurden sie von Kuchenduft aus dem Steinbackofen begrüßt. Neben dem Kaffeetrinken gab es Gelegenheit, die einzelnen Gebäude des Museumshofes sowie den Bauerngarten zu besichtigen. Besonders gut hat den rund 80 Personen die ungezwungene Gemeinschaft auf dem schönen Gelände im Schatten der Eichen gefallen, so der Eindruck der Veranstalter.

Kurz bevor sich alle wieder auf den Weg nach Hause machten, entließen die Teilnehmer zwei Friedenstauben in die Freiheit. Die Tauben hatte zuvor ein Züchter vom Weher Kleintiermarkt mitgegeben. Sie flogen noch eine große Runde über das Museumshofgelände zur Orientierung, dann machten sie sich auf den Weg zu ihrem Heimatschlag.

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