Flachsstraße als Hauptverkehrsstraße eingestuft / Infoveranstaltung im Januar

Nächste Sanierung folgt

+
Der Eibenweg in Rahden soll im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen ebenfalls erneuert werden.

Rahden - Der Mischwasserkanal stammt aus den 1950er-Jahren, die Straße und der Bürgersteig an der Flachsstraße sind in schlechter Verfassung und auch der Zustand des Eibenwegs ist nicht mehr der beste. Daher planen die Verantwortlichen des Betriebsausschusses Straßen der Stadt Rahden, die beiden Straßen im nächsten Jahr zu sanieren.

„Wir werden die ganze Straße erneuern, um einen Flickenteppich zu vermeiden“, sagte am Montagabend Ludger Ellers als Leiter der Rahdener Eigenbetriebe. Der Bauamtsmitarbeiter erläuterte im entsprechenden Fachausschuss die Pläne und das weitere Vorgehen. Eine homogene Oberfläche, bei der alles neu werde, sei die bessere Lösung, machte Ellers deutlich. „Der Unterbau ist nicht gut und es würde garantiert weitere Stellen geben, an denen wir nachbessern müssen.“

Zeitgleich könnten der Stromanbieter RWE und die Telekom ihre Leitungen erneuern – diesbezüglich gebe es Gespräche mit den Unternehmen. Zu Beginn stehen Tiefbauarbeiten an: Der Kanal und die Trinkwasserleitungen werden nach neuesten Standards ausgetauscht.

Der Eibenweg soll bis zum Grotemeier-Parkplatz – einschließlich Stichweg – neu gepflastert, der Gehweg bis einschließlich zum Altenheim erneuert werden. Kanalarbeiten seien nicht nötig, so Ellers. Mehrere Anlieger hätten jedoch darauf hingewiesen, dass der Eibenweg sehr dunkel sei und wünschten sich weitere Straßenlampen, stellte der Bauamtsmitarbeiter vor.

An den Kosten, deren Höhe laut Ludger Ellers noch ermittelt werden müssen, beteiligen sich der Abwassereigenbetrieb, der Straßeneigenbetrieb sowie die Anwohner. Der Anteil für die Bewohner hängt zunächst von der Kategorisierung der Straße ab. So hatte Ellers die Flachsstraße zunächst als Haupterschließungsstraße eingestuft, bei der 40 Prozent des Betrags für die Fahrbahn und Oberflächenentwässerung anfallen würden. Im Ausschuss erklärte er dann: „Die Verkehrsbelastung ist seit der Innenstadtsanierung doch sehr hoch. Es handelt sich um eine Hauptverkehrsstraße.“ Somit müssen die Anwohner nur 30 Prozent der Kosten übernehmen.

Beim Eibenweg sieht die Sache anders aus. Bei der Anliegerstraße müssen die Anwohner für die Fahrbahn 60 Prozent und für den Gehweg 70 Prozent übernehmen. Genauere Informationen soll es laut Ellers im Januar geben. Dann soll auch die Ausschreibung für die Arbeiten erfolgen.

Bei den Maßnahmen handelt es sich um eine „Eins-zu-Eins-Wiederherstellung“, sagte Ellers. Auch die Fahrbahnverengungen bleiben bestehen. Die Anregung, dass der Schwerlastverkehr von der Flachsstraße fern gehalten werden soll, müsse rechtlich und nicht baulich geregelt werden, machte Ellers deutlich.

abo

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Green Circus auf dem Deichbrand Festival 2017

Green Circus auf dem Deichbrand Festival 2017

Holtebütteler Plattsnackers spielen „Chaos in’t Bestattungshuus“ 

Holtebütteler Plattsnackers spielen „Chaos in’t Bestattungshuus“ 

Nach Sommergewittern kommt Herbstwetter

Nach Sommergewittern kommt Herbstwetter

Beachparty in Schwarme

Beachparty in Schwarme

Kommentare