Hohe Anerkennung vom Umweltminister für Helmut Uphoff und Klaus-Peter Kranke

Fischerei ist stolz auf engagierte Umweltschützer

Hohe Anerkennung für Engagement im Umweltschutz: Johannes Nüsse, Präsident des Fischereiverbandes NRW (l.), und Umweltminister Johannes Remmel (r.) ehrten Klaus-Peter Kranke (2. v.l.) und Helmut Uphoff. - Foto: Aue-Verband/Dettmann

Rahden/Warendorf - Zwei ehrenamtliche Umweltschützer freuen sich über eine hohe Auszeichnung: NRW-Umweltminister Johannes Remmel würdigte in Warendorf an der Ems ganz besonderes ehrenamtliches Engagement im Gewässerschutz mit dem Preis „Ehren.Sache.NRW“. Die beiden Preisträger, der Varler Helmut Uphoff und Klaus-Peter Kranke aus Warendorf, wurden für ihr jahrzehntelanges Wirken für gesunde Gewässerlebensräume und Fischbestände geehrt.

Insgesamt fünf Personen in Nordrhein-Westfalen hatte eine Jury beim Umweltministerium ausgewählt, darunter die beiden Umweltschützer Kranke und Uphoff, heißt es jetzt in einer Mitteilung.

Helmut Uphoff hat sich in den Funktionen als Vorsitzender des Fischereivereins der Stadt Rahden und Umgebung sowie als Fischereiberater des Kreises Minden-Lübbecke seit Jahrzehnten für die naturnahe Gestaltung der Großen Aue eingesetzt. Die Aufteilung des Flusses in ein altes und ein neues Flussbett hat sich seiner Meinung nach nicht bewährt, weil die Große Aue aufgrund der geringen Geländeneigung und der daraus resultierenden langsamen Fließgeschwindigkeit keine ausreichende Dynamik entfalten könne.

Hier sei ein Umdenken erforderlich, so die Meinung des Varlers. Dieses fordert Helmut Uphoff bereits seit Jahren mit großer Fachkompetenz und Beharrlichkeit von den zuständigen Behörden und Fachleuten ein.

Klaus-Peter Kranke hat sich neben seinem Wirken als Vorsitzender des Kreisfischereivereins Warendorf/Ems 1885 und als Fischereiberater des Kreises vor allem für eine Renaturierungsmaßnahme an der Ems eingesetzt. Für diese Umgestaltung hatte der Verein mit Kranke als Vorsitzendem die Trägerschaft übernommen, eine Aufgabe, für die sehr viel Zeit und Arbeit investiert wurde. Die Umlegung des Flussbettes, verbunden mit einer Aufweitung und der Anlage kleinerer Auengewässern, schafft neuen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Dass die Maßnahme bereits Wirkung zeigt, beweist eine aktuelle Untersuchung der Fischbestände in diesem Gebiet.

Für beide Preisträger, die auch Mitglieder im Beirat des Landesfischereiverbandes Westfalen und Lippe sind beziehungsweise waren, fand Umweltminister Remmel jetzt sehr anerkennende und persönliche Worte. Die Preisverleihung, die an der Ems unter freiem Himmel stattfand, endete mit der Überreichung der Urkunden und den Abschlussworten von Johannes Nüsse, Präsident des Fischereiverbandes NRW. Darin versicherte Nüsse den geehrten Kranke und Uphoff, dass die organisierte Fischerei in NRW stolz darauf sei, solche Persönlichkeiten in ihren Reihen zu haben.

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