Pr. Ströher Löschzug feiert am Pfingstsonntag seinen 90. Geburtstag mit Fahrzeugübergaben

Feuerwehr putzt, streicht und plant für den großen Tag

Zum Festtag wurden kleinere Renovierungsarbeiten vorgenommen, bei denen auch Nils Dammeyer (l.) und Kai Uwe Horstmann kräftig anpackten. - Fotos: Schubert

Pr. Ströhen - Retten – Löschen – Bergen – Schützen. Dem haben sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Pr. Ströhen vor neun Jahrzehnten verschrieben und dabei neben unzähligen belastenden Einsätzen den technischen Wandel im Feuerwehrwesen miterlebt. Nachdem vor vier Jahren am Pfingstsonntag die Einweihung des Gerätehauses groß zelebriert wurde, wird es auch in diesem Jahr am ersten Pfingstfeiertag feierlich zugehen. Dann wird der 90. Geburtstag des Löschzuges gefeiert – mit Fahrzeugübergaben sowie einem Tag der offenen Tür. Mit ihrem „Tatütata“-Tag gibt die Jugendfeuerwehrgruppe einen Einblick in ihre Arbeit und startet am Nachmittag ein Entenrennen auf dem Diekfluss.

Dann wird der 90. Geburtstag des Löschzuges gefeiert – mit Fahrzeugübergaben sowie einem Tag der offenen Tür. Mit ihrem „Tatütata“-Tag gibt die Jugendfeuerwehrgruppe einen Einblick in ihre Arbeit und startet am Nachmittag ein Entenrennen auf dem Diekfluss.

„Alles in allem ist es ein Tag für die ganze Familie“, versprechen Löschzugführer und stellvertretender Wehrführer Reiner Langhorst sowie seine Stellvertreter Stefan Wagenfeld und Ingo Buschendorf. Alle Kameraden hätten in den vergangenen Wochen und Monaten viel Arbeit und Herzblut in die Vorbereitungen investiert. Bis zuletzt wurde geputzt und gewienert, noch in der vergangenen Woche einige Räume neu gestrichen. „Auch wenn unser neues Domizil erst vier Jahre alt ist, war dies notwendig, denn die zahlreichen Einsätze hinterlassen Spuren.“

Den 90. Geburtstag selbst hätte man eigentlich nicht in solch einem großen Rahmen feiern wollen. „Doch wir haben für dieses Fest mit Nullgeburtstag, Fahrzeugübergaben und Jugendaktionstag mehrere Anlässe zusammengelegt. So können wir ein umfassendes Bild der Feuerwehrarbeit bieten und den Tag für die Bevölkerung attraktiv gestalten“, so Langhorst. Grund zur Freude bietet auch der erwartete Besuch der Partnerfeuerwehren aus Hamm-Rhynern und dem brandenburgischen Glindow.

Viele Erinnerungen: Die Zugführung mit Reiner Langhorst (2.v.l.), Stefan Wagenfeld und Ingo Buschendorf (r.) sowie Ehrenabteilungsleiter Manfred Schlechte (l.) freuen sich, dass zahlreiche Unterlagen die Geschichte des Pr. Ströher Löschzuges dokumentieren.

Im Rahmen des offiziellen Festaktes, der Pfingstsonntag, 15. Mai, um 11 Uhr mit den Fahrzeugübergaben beginnt, werden ein Gerätewagen Logistik und ein Mannschaftstransportfahrzeug als Ersatzbeschaffung für den Pr. Ströher Löschzug durch Bürgermeister Dr. Bert Honsel ebenso offiziell in den Dienst gestellt wie ein Mannschaftstransportfahrzeug für den Löschzug Rahden. „Mit dem Rahdener Fahrzeug wird erstmals ein Fahrzeug nicht am eigenen Standort übergeben. Ein Zeichen, dass die Löschgruppen und -züge der Rahdener Stadtwehr enger zusammenrücken“, meint Zugführer Reiner Langhorst.

Im Anschluss gibt der Feuerwehrnachwuchs, der auf 26 Aktive angewachsen ist, unter dem Motto „Tatütata“-Tag den Startschuss für den Familientag. Bei Spiel, Spaß und Information kommen große und kleine Feuerwehrmänner und -frauen, aber auch alle anderen Interessierten auf ihre Kosten.

In ihrem Zelt informiert die Jugendgruppe über ihre Arbeit. Auch der Förderverein für Kindergarten und Grundschule nutzt die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Die Kinder erwartet hier darüber hinaus Kinderschminken und Bastelspaß. Wasserspiele für die Jüngsten fehlen ebenso wenig wie eine Hüpfburg. Am Nachmittag wird die Rahdener Jugendfeuerwehrgruppe zwei Löschangriffe demonstrieren.

Gegen 16 Uhr startet das große Entenrennen auf dem Diekfluss am Gerätehaus. Mehrere Hundert Quietscheenten werden dann um den Sieg schwimmen. Der Hauptpreis ist ein Fernseher. Letzte Entenpatenschaften können am Festtag vor Ort übernommen werden. Die Gewinnübergabe erfolgt im Anschluss an das Rennen.

Auch für die Erwachsenen gibt es viel zu sehen. Neben der Besichtigung des Feuerwehrdomizils gewährt die Ehrenabteilung um Manfred Schlechte Einblicke in neun Jahrzehnte Feuerwehrarbeit. Auch der Förderverein des Löschzuges informiert über seine Arbeit. Auf dem Außengelände gibt es neben dem Fuhrpark des Pr. Ströher Löschzugs auch historische Fahrzeuge zu sehen. Der Oldie-Club der ehemaligen Betriebsfeuerwehr Naue aus Espelkamp ist mit einem Drehleiterfahrzeug, einem DL25 von 1961, sowie einem Hanomag (LF8) zu Gast.

In der Fahrzeughalle laden die Feuerwehr-Frauen zum Kuchen- und Tortenbüfett ein. Wer es lieber deftig mag, für den gibt es Erbsensuppe und Gegrilltes.

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