Tor nach Grillfest mit Beleidigungen beschmiert / Maik Levermann zeigt Vandalen an

Feige und indirekt beschimpft

„Pisser“, „Arschloch“, „Drecksau“ – derartige Beschimpfungen musste Maik Levermann am Sonntabend auf seinen Toren lesen. - Fotos: Levermann

Rahden - Maik Levermann ist richtig sauer. Die Beschimpfungen, die in der Nacht zu Sonnabend auf sein Tor gesprüht wurden, nimmt der Rahdener sehr persönlich. Er geht davon aus, dass die Tat in direktem Zusammenhang mit dem von der Gruppe „Rahden hilft“ organisierten Grillabend steht.

Dessen Ziel war es, dass Flüchtlinge und Einheimische ganz ungezwungen ins Gespräch kommen, um Berührungsängste und Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen. Levermann unterstützt dieses Vorhaben, was offenbar einigen Rahdenern missfällt.

„Pisser“, „Arschloch“, „Drecksau“ – derartige Beschimpfungen musste Maik Levermann am Sonntabend auf seinen Toren lesen. - Fotos: Levermann

„Ich nehme diese Sache sehr persönlich, da ich feige und indirekt beschimpft wurde“, nimmt Levermann nun öffentlich zu dem Vorfall Stellung. „Der oder die Schmierfinken hätten auch zu mir kommen können und mir ihren Argwohn in Gesicht sagen können. Zumal ich davon ausgehe, dass es sich hierbei vermutlich um Rahdener handelt.“ Maik Levermann hat konkret einen Bekannten, dessen Gesinnung zu der Tat passen würde, im Verdacht.

„Da unterstützt man eine gute Sache, und man wird von „Bekannten“ beschimpft, die ihre Gesinnung nur durch Faustschläge und Vandalismus deutlich machen können anstatt zu reden und miteinander zu leben“, ärgert sich Levermann. Eine Strafanzeige wurde bereits am Sonnabend aufgegeben.

mer

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