Feier zum 50-jährigen Jubiläum im Juni

Ein Wochenende für den Museumshof

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Der „Schandfleck“ am Ortseingang von Kleinendorf soll zum Jubiläum des Museumshofs verschwinden. Archiv: Bokelmann

Rahden - Am 18. Juni 1966 wurde der Museumshof in Rahden eröffnet. Genau 50 Jahre später soll dieses Ereignis gefeiert werden. Ein Arbeitskreis hat sich dazu entschieden, dass Wochenende vom 17. bis 19. Juni ganz ins Zeichen der Rahdener Burgruine zu stellen. Den aktuellen Stand der Pläne zur Jubiläumsfeier hatte nun Lena Meyer als Museumshofleiterin im Kulturausschuss parat.

Zum Programm erläuterte Meyer, dass der Freitag im kleinen Rahmen gehalten werden solle. Um 15 Uhr ist die Eröffnung des Jubiläumsreigens vorgesehen. Dann wird im Lütken Hus auf dem Museumshofgelände die Chronik vorgestellt, an der derzeit eine Arbeitsgruppe um Magdalene Kottenbrink, Claus-Dieter Brüning, Ilona Neumark und Torsten Kuhlmann arbeitet. In dem rund 250 Seiten umfassenden Buch soll der Werdegang des Ausflugsziels dargestellt werden. Erstmalig wird die Chronik am 17. Juni auch verkauft, später ist sie in Rahdener Geschäften und bei Aktionen auf dem Museumshof erhältlich. Ebenfalls am Freitag, 17. Juni, wird der Kindergarten aus Wehe seinen Beitrag zum Museumshof-Jubiläum leisten, verriet Meyer.

Am Haupttag, Sonnabend, 18. Juni, wird es zwischen 10 und 16 Uhr diverse Programmpunkte auf dem Gelände in Kleinendorf geben. Auch die Heimatkapelle sowie die Laienspieler der Schatulle und ein sogenannter Walking-Act von Kul-Tür werden dabei sein. Den Abschluss soll eine Aufführung der Pr. Ströher Voltigiergruppe bilden. „Wir binden viele Rahdener Vereine ins Programm ein. Schließlich soll es ein Fest für alle sein“, so Meyer.

Den Abschluss finden die Feierlichkeiten mit einem regulären Mahl- und Backtag zum Thema Hochzeit am Sonntag, 19. Juni. Dann werden sich der Rahdener Tourismusbeauftragten zufolge unter anderem die Heimatvereine und Ortsheimatpfleger einbringen und auch die Wagenfelder Tanzgruppe „De Broklüe“ werden mitwirken.

Das Jubiläum des Museumshofs schlägt mit einer geschätzten Summe von 15000 Euro zu Buche, führte Lena Meyer während der Ausschusssitzung aus. „Darin ist die Vorfinanzierung der Chronik mit 5000 Euro berücksichtigt, die durch den Verkauf des Buches gedeckt wird“, so Meyer. Die weiteren Kosten entstehen durch Aufwendungen für das Sicherheitskonzept und diverse Aufwandsentschädigungen. Auch die Werbung in Form von Anzeigen, Flyern und Programmkarten sei einkalkuliert.

Ein Teil der eingestellten Mittel wollen die Verantwortlichen dafür verwenden, den von vielen als „Schandfleck“ angesehenen Vorplatz und die Zufahrt an der Lemförder Straße am Ortseingang Kleinendorf zu verschönern. Die dortigen Altglascontainer sollen hinter einem Verschlag, die Werbeplakate komplett verschwinden, planen die Organisatoren von der Arbeitsgruppe für das Museumshof-Jubiläum. Stattdessen wünscht sich Museumshofleiterin Meyer eine Werbeanlage für das Freilichtmuseum. Ein Leiterwagen und ein Holzschild sollen auf die Attraktion hinweisen. Diesbezüglich habe es erste positive Gespräche mit Kleinendorfs Ortsvorsteherin Ulla Thielemann gegeben, informierte Meyer.

Als weiteren Optimierungsvorschlag regte Claus-Dieter Brüning (SPD) an, die alte Burgruine nicht nur wie vorgesehen mit einer Infotafel zu versehen, sondern auch eine Beleuchtung zu installieren. Dies soll bei einem Vor-Ort-Termin getestet werden, versprach Lena Meyer, vor der nun noch viel Arbeit liegt.

abo

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