Expertin informiert Fünftklässler über digitalen Medien / Stiftung „Standort: hier“ spendet 650 Euro

Gefahren des Internets erkennen

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Für viele Kinder und Jugendliche gehören Smartphones längst zum Alltag – so auch für Schüler der 5b. Über „Chancen und Risiken der Handy- und Smartphonenutzung“ informierte daher Sabine Schattenfroh (obere Reihe, l.). Unterstützt wurde das Projekt von der Sparkassen-Stiftung „Standort: hier“ mit Vorstandvorsitzendem Wolfgang Hesse (oben, 2.v.r.) und Vorstandsmitglied Klaus Kienemann (oben, 3.v.l.). An dem Projekt beteiligt waren auch Lehrer Jürgen Övermöhle (oben, Mitte), Fördervereinsvorsitzender Achim Zacharias (oben, 2.v.r.) und die „Medienscouts“ Ann-Kathrin Bohnhorst (oben, 3.v.r.) und Alexander Nobbe (oben,r.)

Rahden - WhatsApp, Snapchat, Instagram, Facebook oder YouTube – der Umgang mit Apps und dem Smartphone ist Kindern oft geläufiger als ihren Eltern. Doch hinter praktischen und unterhaltsamen Funktionen können sich Gefahren verbergen. Das Gymnasium Rahden veranstaltete daher gestern und Donnerstag für die Fünftklässler Projekttage zum Thema „Chancen und Risiken der Handy- und Internetnutzung“. Unterstützt wird die Aktion vom Förderverein der Schule sowie der Sparkassen-Stiftung „Standort: hier“.

Die Stiftung stellte 650 Euro bereit. Laut dem Vorsitzenden der Stiftung Wolfgang Hesse ist das Geld gut angelegt. „Die Kinder stehen bei diesem Projekt im Mittelpunkt“, betonte er bei der Spendenübergabe in der Aula des Gymnasiums.

Zwei Tage lang gab Sabine Schattenfroh, Medienpädagogin und Erziehungsberaterin der Initiative „Eltern und Medien“ der Landesanstalt für Medien NRW, den Schülern Infos und Tipps zur sicheren Internetnutzung. Themen waren unter anderem Cybermobbing, Datenschutz oder Gewaltvideos. Auch ein Vortrag für Eltern stand auf dem Programm.

Unterstützt wurde Schattenfroh von den „Medienscouts“ der Schule. Eine dieser „Scouts“ ist Ann-Kathrin Bohnhorst aus der Jahrgangsstufe Q2. Sie hat zusammen mit weiteren Schülern eine Ausbildung zum Ansprechpartner in Sachen Medien absolviert. Zu ihren Hauptaufgaben gehört die Präventionsarbeit. „Kinder benutzen Medien oft unreflektiert“, hat sie festgestellt. „Sie können Gefahren nicht immer einschätzen“. Wenn etwas unklar ist, würden sich die meisten Schüler an ihre Eltern wenden. Bemerkenswert findet Ann-Kathrin Bohnhorst, dass schon Fünftklässler mit modernen Smartphones und zahlreichen Apps ausgestattet sind. „Es ist schon erstaunlich, dass sie das alles schon haben“, findet sie.

ks

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