Erstes Dorffest mit offenem Adlerschießen

Ein toller Verein im kleinen Ort

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Der überdimensionale Jenga-Turm und die Hüpfburg sorgten für Spiel und Spaß beim ersten Steller Dorffest.

Stelle - „Der Einzelne ist nichts, die Gemeinschaft ist alles!“ So lautet das Motto des Schützenvereins Stelle-Stellerloh, das von der Gründung an für die Schützen im Mittelpunkt steht. Im Jahr 1955 schlossen sich einige Männer der Rahdener Ortschaft zusammen und hoben den Verein aus der Taufe. Die Mitgliederzahl wuchs stetig und aktuell gehören 350 Schützen zu den Reihen des Steller Vereins. Dieser richtete anlässlich seines 60-jährigen Bestehens nun ein Fest aus, das für alle Generationen etwas zu bieten hatte.

Zum ersten Steller Dorffest im Garten des Gasthauses zum Ulmenhof kamen am Sonnabend zahlreiche Besucher. Das freute Major Horst Schwarze, denn „wir wollen die Dorfgemeinschaft fördern“, erklärt er den Hintergrund für das Dorffest. Alle Schützen waren daher auch ohne Uniform zum Feiern gekommen. „Das baut Hemmschwellen ab und signalisiert unsere Verbundenheit zum Ort“, sagt Schwarze. „In Stelle ist man eine große Familie, in der Zusammenhalt wichtig ist“, unterstreicht er weiter.

Während die Mitglieder der Alten Garde mit einem Kaffeetrinken in den Nachmittag gestartet waren und die sommerlichen Temperaturen im Biergarten genossen, bereiteten einige Ehrenamtliche am Festplatz das Adlerschießen für jedermann unter freiem Himmel vor. Denn nicht nur Vereinsmitglieder bekamen diesmal die Chance, einmal ihr Geschick am Gewehr zu beweisen und sich den Titel des Dorfkönigs zu sichern, sondern auch Laien durften auf den Holzvogel zielen.

Besonders stolz ist der Vorstand des Schützenvereins Stelle-Stellerloh neben der guten Kameradschaft auf die langjährige Treue der Mitglieder. So seien Fritz Sumann und Karl Meier die ältesten aktiven Mitglieder, die schon seit den Anfangsjahren zum Schützenverein zählten, so Horst Schwarze.

Der Vereinsvorsitzende berichtet von den zahlreichen Anwärtern, die jedes Jahr beim Schützenfest um den Königsthron wetteifern würden. „Wir wollen jedem die Möglichkeit geben, das Steller Schützenvolk zu regieren“, sagt Martin Erdmann, der für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich zeichnet. Daher biete der Verein Unterstützung für die Majestäten. Auch der Bereich Jugendarbeit brauche sich nicht zu verstecken. „Wir sind auf Landesebene sehr erfolgreich bei den Wettbewerben dabei“, informiert Erdmann.

Das Dorffest wollten die Organisatoren um Helmut Meyrose, Jörg Langenberg, Manfred Schmidt, Harald Kurth, Heiner Büttemeier und Horst Schwarze letztlich auch als Motivation für die engagierten Mitglieder des Schützenvereins nutzen. „Für so einen kleinen Ort wie Stelle haben wir einen tollen Verein“, bedankt sich Major Schwarze.

Am Abend feierten die Steller dann nach einem reichhaltigen Büfett im Ulmenhof-Garten mit ihrem ersten Dorfkönig.

abo

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