„Erster Schritt für bessere Aufenthaltsqualität“ / Weitere Sanierungen geplant

Wasserspiel für Jung und Alt

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Fototermin mit nassen Füßen: Bei der Inbetriebnahme des Wasserspiels in Rahden trauten die Verantwortlichen den Fontänen nicht recht: (v.l.) Rainhardt Warner, Bernd Hachmann, Carsten Lottner, Dieter Drunagel, Oliver Zierenberg und Sarah Liebing.

Rahden - Wasser marsch. Seit gestern sprudelt am Alten Markt in Rahden ein Wasserspiel. Die 14 Fontänen sind direkt vor der Marktschänke in den Boden eingelassen und werden nun täglich zwischen 9.30 und 21.30 Uhr in verschiedenen Höhen sprudeln und Jung und Alt begeistern.

„Das ist ein weiterer Schritt, um die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu steigern“, erklärte Bürgermeister Bernd Hachmann bei der Eröffnung des Wasserspiels. Da es keinen Park gebe, biete der Platz am Alten Markt eine Alternative, so Hachmann. Neben den Wasserdüsen, die bei Einbruch der Dämmerung mit LEDs illuminiert werden, wurde der Platz mit Pflanzen und Bänken aufgewertet. Zudem haben die Verantwortlichen an die Wasserqualität gedacht: So werde das Wasser, das durch Ablaufrinnen zurück in den Vorratsbehälter fließt, stets gechlort und durch einen Filter getrieben.

Im weiteren Verlauf der Sanierungsarbeiten wird noch ein Spielplatz im hinteren Bereich entstehen. „Dafür muss es wärmer werden“, erklärte Oliver Zierenberg vom Bauamt. Tagsüber müssen ihm zufolge mindestens 15 Grad Celsius und nachts acht Grad sein, damit die nötigen Schritte verrichtet werden können – der Fallschutz muss noch installiert werden. Die Kinder sollen demnächst nämlich nicht nur zwischen dem Wasserspiel herumtoben, sondern auch einen neuen Kletterturm und eine Sandspielstation zum Hüpfen, Klettern und Rutschen bekommen.

Die Neugestaltung des Alten Marktes gehört zum Projekt des Städtebauförderprogramms, das die Stadt in Kooperation mit der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) in Bielefeld umsetzt. Das ursprünglich bis Ende des Jahres laufende Förderprogramm soll nach ersten Gesprächen mit der Bezirksregierung in Detmold auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden, sagte Hachmann. Insgesamt belaufen sich die Kosten der Bauarbeiten am Alten Markt laut Zierenberg auf rund 500000 Euro, allein den Brunnen beziffert er mit 100000 Euro. Die Stadt wird aufgrund der 70-prozentigen Förderrichtlinie jedoch nicht allein zur Kasse gebeten.

Die Arbeiten zur Aufwertung des Stadtbilds sind noch nicht abgeschlossen. Ab Juni wird der Glindower Platz in Angriff genommen, informiert Zierenberg. Derzeit werde die Baumaßnahme noch konkretisiert. Bereits am Montag wird der alte Aldi-Markt an der Eisenbahnstraße dem Erdboden gleich gemacht. Im Herbst wird der Discounter mit einer neuen Filiale an gleicher Stelle wiedereröffnen.

Auch die Anlage an der Wehme soll laut Hachmann in einem nächsten Schritt saniert werden, ebenso das rissige Kriegerdenkmal am Alten Markt.

Eigentümer und Bauherren im Sanierungsgebiet können sich bei der Stadtverwaltung und der DSK über die Fördermöglichkeiten informieren. Einen Überblick bietet die Internetseite der Stadt.

abo

www.rahden-innenstadt.de

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