Viele Felder unter Wasser

Ernteausfälle für Landwirte „doppelt schmerzhaft“

Nach dem Unwetter stehen viele Felder unter Wasser. Hermann Seeker, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbands Minden-Lübbecke, befürchtet teure Ernteausfällen. - Foto: Schmidt

Rahden/Stemwede - Strömender Regen, Sturm und Hagelschauer haben auch auf den Feldern in Stemwede und Rahden Spuren hinterlassen. Für die heimischen Landwirte könnte das teure Ernteausfälle zur Folge haben.

Hermann Seeker, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Minden-Lübbecke, hat sich sofort nach dem Unwetter ein Bild von den Schäden gemacht. Im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet der Pr. Ströher von „vielfach komplett flachgewalzten Getreidebeständen“. Zwar seien nicht alle Felder betroffen – doch für die, die das Unwetter mit voller Wucht erwischt hat, sieht er wenig Hoffnung: „Die sind im Prinzip komplett vernichtet“, befürchtet er. „Da gibt es Totalausfälle.“

Auch beim Mais würden teilweise nur noch die Stängel stehen. Ein Teil der Pflanzen könnte sich vielleicht wieder regenerieren, meint Seeker. Doch auch hier müssten Landwirte zurückstecken. Vor allem finanziell: Pro Hektar zerstörtem Getreidebestand müssen sie laut Seeker mit 1000 bis 1300 Euro Verlust rechnen. Beim Mais falle das Minus ähnlich hoch aus. Doch damit nicht genug: Auch für die Kartoffelernte sieht Seeker schwarz. Es sei nicht gut, wenn sie tagelang unter Wasser stehen würden. Die ständige Feuchtigkeit schädige die Knollen und begünstige Fäule.

In Zeiten, in denen Landwirte für ihre Produkte kaum Geld erhalten würden, seien die Schäden durch das Unwetter „doppelt schmerzhaft“, findet der Verbandsvorsitzende. - ks

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