Erlös des ersten Rahdener Kunst-Kalenders geht an die örtliche Tafel

Ein Jahresbegleiter hilft, Leben besser zu gestalten

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Die kreativen Köpfe um die Initiatoren Rainer Benk (l.) und Hannlore Kühnen (r.), die am ersten Rahdener Kunst-Kalender mitgewirkt haben, präsentieren ihre Werke noch bis zum 13. November in der Stadtsparkasse.

Rahden - Farbenfrohe und abwechslungsreiche Bilder begleiten diejenigen, die den ersten Rahdener Kunst-Kalender erwerben und damit sogleich etwas für den guten Zweck tun. Das neueste Projekt von heimischen Künstlern, der Stadtsparkasse und weiteren Akteuren präsentierte am Montagabend Ideengeber Rainer Benk in dem Geldinstitut.

„Wir haben so viele künstlerisch Aktive in der Stadt. Daraus mussten wir einfach ein Projekt machen“, sagte Benk bei der Präsentation zum Hintergrund des Kalenders für das Jahr 2016. Der Geschäftsführer des Rahdener Hotels Westfalenhof hatte im Sommer mit der Unterstützung von Hannelore Kühnen begonnen, Künstler anzusprechen, um sie für den Kalender zu begeistern. „Schon nach kurzer Zeit hatten wir zwölf kreative Köpfe beisammen“, erinnerte sich Benk.

Ebenso schnell waren sich alle Beteiligten über Konzept, Format und die Vorgehensweise einig: Jeder stellte bei einem Treffen drei seiner Lieblingsbilder vor und gemeinsam entschieden die heimischen Künstler, welches Bild in den Kalender aufgenommen werden sollte.

Herausgekommen ist ein Jahresbegleiter, an dem folgende Künstler, chronologisch nach den Monaten im Kalender sortiert, mitgewirkt haben: Astrid Heitmann, Uta Hartmeier, Klaus-Dieter Döpke, Gundel Schmidt-Tschech, Ronald van Zalk, Marion Breuer-Gelbe, Monika von Platen-Nimbs, Dr. Hermann Lorenz, Erika Engel, Rainer Benk, Friedrich Stork und Hannelore Kühnen.

Zum Preis von 9,50 Euro ist der erste Kunst-Kalender ab sofort bei der Stadtsparkasse Rahden, Schreibwaren Schierbaum, Fontane-Apotheke, Das Buch, Schuhgeschäft Rehmann, Blumenhaus Am Alten Markt, Teegeschäft und im Westfalenhof zu haben. Mit dem Verkauf wollen die Akteure Gutes tun – sie unterstützen das Engagement der Rahdener Tafel. „Die Käufer helfen, die Grundversorgung von hilfebedürftigen Menschen sicherzustellen und deren Leben etwas besser zu gestalten“, lieferte Rainer Benk einen Kaufanreiz.

Helga Berghorn-Detering und Ute Rasfeld von der Tafel zeigten sich am Montagabend begeistert von der Hilfsbereitschaft der Initiatoren des Kunst-Kalenders. Sie bedankten sich schon im Voraus für die Spenden und berichteten den Künstlern und Gästen in der Stadtsparkasse von der aktuellen Situation bei der Tafel: „Unsere Arbeit hat sich verändert, seitdem die vielen Asylbewerber in der Stadt sind“, so Berghorn-Detering. Ihr zufolge reichten die Lebensmittel gerade noch aus, um allen Kunden die nötigen Rationen austeilen zu können.

Freude herrschte auch bei Rainer Benk, denn die Seniorenresidenz Schloss Rahden habe mit ihrer Bestellung bereits die Menge der Erstauflage überschritten, berichtete er. „Sollten weitere Firmen und Institutionen Interesse an dem Kalender haben, können sie sich bis Mitte November bei mir melden, damit wir entsprechend in den Nachdruck gehen können“, erklärte Benk die weiteren Pläne.

Wer einen Eindruck von den Kunstwerken bekommen und diese in ihrer Originalgröße sehen möchte, kann bis Freitag, 13. November, in die Rahdener Stadtsparkasse kommen. Dort werden die Bilder während der Öffnungszeiten auf dem Flur im Obergeschoss ausgestellt.

abo

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