39 Einsatzkräfte absolvieren Feuerwehr-Grundausbildung erfolgreich

Ein Stück Sicherheit für die Zukunft

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39 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren der Ausbildungsgemeinschaft Rahden, Stemwede, Espelkamp und Hille legten am Sonntag mit der Prüfung des Lehrgangs „Truppmann1“ erfolgreich den Grundstein für den aktiven Feuerwehrdienst.

Rahden/Stemwede/Espelkamp/Hille/Pr. Oldendorf - Feuerwehrnachwuchs ist in Zeiten des demografischen Wandels ein wertvolles Gut. Umso erfreulicher, dass 39 junge Feuerwehrmänner und -frauen am Sonntag trotz strömenden Regens ihre Grundausbildung mit der praktischen Abschlussprüfung auf dem Gelände des Rahdener Schulzentrums erfolgreich absolvierten.

Zuvor hatten sie in den vergangenen Wochen rund 100 Stunden investiert, um sich zum „Truppmann“ ausbilden zu lassen. Die Zusammenarbeit der Ausbildungsgemeinschaft Rahden, Stemwede, Espelkamp und Hille funktionierte hierbei wieder einmal reibungslos, wurde sogar um einen Kameraden aus Pr. Oldendorf erweitert.

Die theoretische Ausbildung wurde im Rahdener Gerätehaus absolviert, die praktische auf dem Gelände des Schulzentrums. „Dieser Ort hat sich mittlerweile als optimale Ausbildungsstätte etabliert“, sagte Rahdens Wehrführer Mark Ruhnau. Ziel des Lehrganges sei es, den Nachwuchskräften feuerwehrtechnisches, praktisches und theoretisches Grundwissen näher zubringen. Der Grundlehrgang diene zugleich als Basis für alle weiterführenden Lehrgänge.

Themen wie Brand- und Löschlehre, Rechte und Pflichten eines Feuerwehrmannes, Knoten und Stiche, Atemschutzgrundlagen, Fahrzeug- und Gerätekunde standen auf dem Stundenplan. Weitere Lehrgänge wie „Truppmann 2“, Atemschutzgeräte- und Sprechfunkerlehrgang finden in anderen Kommunen der Ausbildungsgemeinschaft statt.

Die Feuerwehrarbeit werde immer vielfältiger, Szenarien änderten sich infolge neuer Bauvorgaben bei Wohnhäusern (zum Beispiel Wärmedämmung). „Das macht den Besuch weiterer, auch neuer Lehrgänge erforderlich“, betonte Ruhnau, der mit den Wehrführern und Ausbildungsbeauftragten die praktische Abschlussprüfung am Sonntag beaufsichtigte.

Hierbei stand der korrekte Löscheinsatz im Mittelpunkt. Mit Fahrzeugen und Geräten wurden verschiedene Löschtechniken und Löschmöglichkeiten geübt. Auch die technische Hilfeleistung und Personenrettung (mittels eines Holzkameraden) kamen nicht zu kurz. „Wir haben hierbei Unterstützung durch die Wehren der Ausbildungsgemeinschaft erhalten, die Fahrzeuge und Ausbilder gestellt haben“, freute sich Rahdens Ausbildungsbeauftragter Carsten Kunter, dass sich die Zusammenarbeit so reibungslos gestaltet.

Der Aufbau der Löschangriffe entsprechend der Einsatzbefehle zeigte, dass die jungen Feuerwehrmänner und -frauen das Gelernte auch praktisch umsetzen können. „Wir sind mit dem, was wir von den jungen Leuten gesehen haben, sehr zufrieden“, zog die Prüfungskommission ein positives Fazit.

Art

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